Nach (sehr) langer Zeit habe ich mich am Samstag das erste mal wieder von einem Freund zu einem Besuch in einem Irish-Pub hinreißen lassen. Selbiger ist Irish-Pub-Fan, besucht mich derzeit und übernachtet in der Jugendherberge in der Mengstraße, schräg gegenüber vom Finnegan. Ihm viel ein Plakat auf, dass es am Samstag Live Musik geben würde und hat mich dann dazu gebracht, einfach mal mitzukommen.
Um es vorweg zu nehmen: bereut habe ich es nicht, im Gegenteil!
Wenn man den Pub betritt denkt man zuerst, wo denn hier noch Live-Musik stattfinden soll - bis einen dann die Treppe in den Keller auffällt, wo dann doch Platz genug ist (wobei es nun auch da nicht gerade um riesige Räumlichkeiten handelt). Während oben typischer Pub ist, findet sich im Keller die perfekte Symbiose zwischen hanseatischem Handelshauskeller und Irish-Pub. Ich vermute allerdings, dass der Keller nur bei Veranstaltungen geöffnet wird.
Pub-gemäß gibt es eine Vielzahl von Getränken, wer was zu Essen sucht ist hier falsch (obwohl ein belegtes Baguette als Tageskarte angeschlagen war, das habe ich allerdings nicht probiert). Der Schwerpunkt liegt natürlich auf Irish, also Guinness und Co. Die Preise erschienen mir eher am oberen Ende, aber da fehlt mir die Vergleichsmöglichkeit und ein Pint Guinnes (3,60 EUR wenn ich recht entsinne) ist doch immerhin eine ganze Menge Bier (ein ganzer Pint ist immerhin mehr als ein halber Liter).
An der Livemusik gab es nichts auszusetzen, der Musiker war erstklassig und verstand es, die Gäste mitzunehmen.
Nur ein klein wenig gibt es zu mäkeln: der Toilettenbereich wäre renovierungsbedürftig. read more