Nachdem man von IKEA keine Antwort bekommt, nun auf diesem Weg:
Dies ist die Geschichte von Markus S., Selbsternannter Detektiv bei Ikea.
DIe Szene spielt sich am Samstag 16. August 2025 um 17:00 Uhr im Ikea Ludwigsburg ab.
Markus S. betritt die Szene, in dem Fall die SB Kasse. Es ist ein kleiner Mann, ziemlich unscheinbar, nicht gerade freundlich aber auch nicht unfreundlich, einen Hauch arrogant sieht er aus. Markus S., scheint aber sehr von sich überzeugt zu sein.
An der besagten Kasse wollen in diesem Moment mein Sohn und seine Freundin ihre Einkäufe einscannen, in der Hoffnung, so schneller fertig zu sein. Sie scannen also Ihre 2 Wägen voller verschiedener Artikel (insgesamt 60 Stück), das bedeutet 60 mal scannen! Dies alles unter der Beobachtung des breitbeinig daneben stehenden Markus S.
Nachdem alle 60 Artikel gescannt und bezahlt wurden, kommt der große Auftritt des Markus.S!
Er müsse nun stichprobenmäßig ein Paar Artikel scannen, um die Korrektheit des zuvor mühsamen Einscannens (ca. 15 Minuten!) zu überprüfen. Gesagt, getan.
Da aber Markus S. nichts "Verdächtiges" gefunden hat und wahrscheinlich Ergebnisse vorweisen muss, entschied er sich kurzfristig nun doch alle 60 Artikel zu scannen. Also gingen weitere 15 Minuten ins Land und endlich hat Markus S. einen Erfolg. Sein bisher arrogantes Vorgehen und der Fund von Unregelmäßigkeiten brachten ihm ein kleines zufriedenes Lächeln auf sein immer noch unscheinbares Gesicht!
Er hat doch tatsächlich 3 Artikel gefunden, die nicht gescannt wurden...Dachte er!
Meiner Frau sagte er dann noch süffisant: Wenn bei jedem Kunde was "vergessen" wird, dann kommt was am Ende des Tages zusammen!
Ich habe das Scannen meines Sohnes und seiner Freundin beobachtet und wusste genau, dass nichts "vergessen" wurde.
Also haben wir, nachdem der kleine Agent seinen Triumph gefeiert und die "fehlenden" Artikel nachberechnet hat, den Kassenzettel nochmal kontrolliert. Auf die Minuten kam es dann auch nicht mehr an.
Ziemlich schnell ist es uns aufgefallen, dass sich Markus.S in seinem Eifer um 3 Handtücher "verscannt" hatte.
Darauf angesprochen, hat Agent Markus S. dies schmallippig zu Kenntnis genommen und die 3 Handtücher wieder storniert. Wenn Sie nun denken, dass er sich großartig entschuldigt hat, weit gefehlt. Es war nur ein kaum hörbares "Sorry".
Was ist die Moral der Geschichte?
Lieber IKEA, vielleicht überprüfen sie vor der Einstellung eines Markus.S, ob er auch für die für ihm aufgetragenen Aufgaben fähig ist? Waren wir überhaupt Kunden so wie uns Markus S. behandelt hat?
Und Sie Markus.S, ein bisschen mehr Demut, Kundenfreundlichkeit und Eifer am richtigen Platz ;-)
Wur werden keinen IKEA mehr betreten! Dafür ist unsere freie Zeit zu kostbar!
Chrissy Keller, Marcel Schmidt, Stuttgart read more