Was ich hier schreibe, ist an alle gerichtet, die den Beitrag von petra 1808 gelesen haben. Ich bin ein Mitarbeiter bei Hornbach in Kiel und um allen Spekulationen vorwegzugreifen betone ich, dass ich nicht zur Marktleitung gehöre, mit Sicherheit kein Arschkriecher bin und im Falle von Ungerechtigkeiten der Letzte bin, der seine Meinung nicht äußert. Mein Name bleibt ungenannt und ich versuche, keine versteckten Hinweise zu geben, die Rückschlüsse auf meine Identität zulassen könnten.
Ich finde es wirklich schade, dass hier öffentlich etwas dargestellt wird, wo jegliche Grundlage fehlt.
Was bedeutet der wissentliche Umgang der Chefetage mit den Mitarbeitern? Dass erwartet wird, im Schichtdienst zu arbeiten? Dass man pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen hat? Dass man als Verkäufer freundlich zu den Kunden sein soll, diese auch ansprechen soll um Ihnen den Einkauf zu erleichtern und letztendlich etwas zu verkaufen? Das alles weiss man bevor man sich im Einzelhandel bewirbt. Ich könnte noch viel mehr Selbstverständlichkeiten aufzählen, werde es hier aber auf einen Punkt bringen: Ja, wir sollen unsere Arbeit machen! Es wird aber auch nicht mehr verlangt! Dafür, dass wir lediglich unsere Arbeit machen erhalten wir aber einiges, was in unserer krisengeschüttelten Wirtschaft schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr ist:
- pünktliche Gehaltszahlung
- hohes Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld
- Prämienzahlungen bei guten Umsätzen
- Produktschulungen usw.
In der Vergangenheit musste ich mehrmals aus privaten Gründen vorzeitig Feierabend machen. In keinem einzigen dieser Fälle musste ich lange Erklärungen abgeben. Es wurde ohne auch nur ein einziges Murren akzeptiert. Ich durfte sofort gehen und konnte so meine privaten Angelegenheiten mit einem freien Kopf klären. Es wurden auch danach keine Fragen gestellt, außer dass man sich nach meinem Befinden erkundigt hat. Zur normalen Arbeit soll hier erstmal genug gesagt sein. Wer mehr leistet oder leisten möchte wird bei Hornbach entsprechend belohnt. Man hat dadurch Aufstiegsmöglichkeiten, erhält unter Umständen höhere Prämien, wird bei Entscheidungen auch mal herangezogen und hat mehr Entscheidungsspielraum. Und hier setzt wahrscheinlich das an, was einige Unzufriedene dazu bringt, nach außen hin eine schlechte Meinung zu äußern, die leider in der Regel eher gehört wird, als eine positive. Das Schlagwort ist wohl: NEID Warum wird der denn bevorzugt, ich hab doch mehr geleistet
Schleimer usw.
Zum Glück sind das nur wenige, die anderen den Erfolg nicht gönnen. Diese Kollegen jedoch sind so unzufrieden (wohl unterbewusst mit sich selbst), dass sie überall Fehler suchen, insbesondere bei der Marktleitung, nur nicht bei sich selbst. Letztendlich heisst es, dass man schlecht behandelt wird. Um es noch einmal zu betonen: Selbst diese Leute werden immer freundlich behandelt obwohl einige von denen versuchen nach außen hin Hornbach in ein schlechtes Bild zu rücken.
Ich bin ein normaler Verkäufer und zähle mich nicht zu den Superleistern. Es macht mich stinksauer, dass das Unternehmen, in dem ich mich seit Jahren pudelwohl fühle und wo ich jeden Tag mit einem guten Gefühl hingehe von den zwei oder drei Arschlöchern öffentlich verunglimpft wird. Sicher: Es gibt immer was zu meckern: Zu wenig Personal, ich komme mit meinem Geld nicht aus, warum darf ich im Sommer keine kurze Hose tragen, schon wieder Spätschicht, schon wieder diese Frühschicht usw..
Aber:
IST ES NICHT ÜBERALL SO?
Das hier geschriebene stammt von einem zufriedenen Mitarbeiter von Hornbach in Kiel. Ich denke, die meisten Kollegen sind meiner Meinung. Wir müssen keine bunten Hüte mit blinkenden Lichtern tragen, wir müssen nicht unseren Slogan singen und wir haben spätestens 20 Uhr Feierabend. Unser Betriebsklima inclusive der Gerüchteküche (wer gerade mit wem..) kann ich nur als angenehm beurteilen. Hornbach Kiel als Arbeitgeber bekommt von mir die volle Punktzahl. PS: Auch wenn ich mich hier nur
positiv äußer: auch ich hab mal was zu meckern, wie jeder der am normalen Arbeitsleben teilnimmt. read more