Um endlich mal mitreden zu können, ging's gestern ins Hafenhaus. Das Ambiente überzeugt auf ganzer Linie und verspricht Großes....
Der Service war zu Beginn (wir waren um 18.00 Uhr dort, also vor dem großen 'Run') okay, ließ dann aber, je voller es wurde, immer mehr an Aufmerksamkeit nach. Dabei waren jede Menge Servicekräfte unterwegs.
Erst nachdem wir uns einige Male lautstark bemerkt gemacht haben, klappte es für den Rest des Abends.
Zum Essen: Ich hatte richtig Lust auf Salat. Ist für mich immer ein guten Kriterium, um mal zu gucken, wie einfallsreich die Küche ist. Viele Köche verstehen es, aus einem 'einfachen' Salat etwas zu zaubern, weswegen ich durchaus nochmal hingehe.
Mein Essen kam, die Aufmachung war schön und dem ganzen Ambiente angepasst. In der Karte stand:
Blattsalate, frisches Gemüse, Crôutons, geröstete Kürbiskerne, Limonen- Basilikumdressing, Hausbrot
So war es dann auch.... Nur das frische Gemüse ergoss sich in zwei Scheiben Tomaten und Gurken.... Nunja, ist Gemüse, okay.... Bisschen wenig, oder??? Das Dressing fand ich im Nachgeschmack sehr sauer, aber das lass ich noch als Geschmackssache durchgehen. Im ganzen war es ein einfallsloser Blattsalat für fast 8,- €. Okay, die Croutons und geröstete Kürbiskerne waren da. Reißen die Sache aber auch nicht raus.
Was mich aber am meisten geärgert hat, war der Kommentar beim Abräumen. Auf Nachfrage des Kellners, ob es okay war, antworteten wir : Ja, es war OKAY! Nachfrage des Kellners: Ja, war denn etwas schlecht? Ich: Nein, schlecht war es nicht, halt nur okay und der Salat wird mich nicht animieren, Ihr Lokal erneut zu besuchen. Antwort den Kellners (Ein Mann mittleren Alters (gelernte Kraft?), also keine der da zu Hauf agierenden Studentischen Aushilfskräfte - da hätte ich ja die Bemerkung noch verstanden...): Na, dann ist ja gut, wenn's nicht schlecht war....
Fazit: Es reicht dem Hafenhaus, nicht SCHLECHT zu sein. Ansonsten haben sie ihr Pulver anscheinend im Äußeren verpulvert. Für eine ambitionierte Küche reicht es wohl nicht mehr. read more