Keine Geduld, unfreundlich, anschnauzen
Würden diese Adjektive Hand und Fuß besitzen, so wie sie hier beschrieben worden sind, dann hätte ich nach kurzer Zeit keine Fahrschüler mehr, die von mir ausgebildet werden. Könnten Sie sich das Vorstellen?
Stattdessen bilde ich mit Überzeugung und Leidenschaft seit mehr als 25 Jahren, zufriedene und sichere Motorrad- und Autofahrer aus. Auf meiner neuen Homepage unter http://www.fahrschule-1-2-3.net/7/bestanden.html und http://www.fahrschule-1-2-3.net/9/gaestebuch.html sind innerhalb von kurzer Zeit andere Gesichter zu sehen und Meinungen zu lesen.
Private Angelegenheiten während der Fahrstunde
Fahrstunden geschunden
Die Zeiten der Erledigungen halten sich bei mir grundsätzlich in Grenzen und werden peinlich genau nachgehalten und an die Fahrstunde angehangen.
Zeiten der Erläuterung innerhalb der Fahrstunde, wie z.B. das richtige Wenden (die Beste und einfachste, sowie die sicherste und verkehrsgerechteste Variante) sind Inhalte einer praktischen Ausbildung und kein schinden von Fahrstunden. Dieses sieht auch der curriculare Leitfaden der Fahrlehrerverbände vor. Dabei hätten die Zeiten meiner Abwesenheit durchaus genutzt werden können, diese Erläuterungen zu verinnerlichen. Offensichtlich wurden die Fahrstunden mit einer Autoskooterfahrt verwechselt, Münze einwerfen und fahren bis die Zeit um ist.
Meckern und Nörgeln
Werden vom Fahrschüler Handlungsabläufe falsch umgesetzt und diese durch Erläuterung des Fahrlehrers richtig gestellt, aber selber der Meinung ist, dass das wie er selber gehandelt hat auch nicht falsch ist, wird dann häufig als meckern und herum nörgeln des Fahrlehrers ausgelegt. Aus der Sicht eines Fahrlehrers sind diese aber uneinsichtige Fahrschüler denen man schwer etwas Richtiges beibringen kann.
Hecktisches Eingreifen ins Lenkrad
Auf unerwartete und gefährliche Handlungen vom Fahrschüler muss vom Fahrlehrer unverzüglich reagiert werden, um Gefahren von sich und anderen abzuwenden. Dieses Handeln wird von dem Fahrschüler als hektisches Eingriff ins Lenkrad ausgelegt, die diese Situation gar nicht als solches erkannt haben.
Eingreifen und durchfallen eines Prüflings
Grundsätzlich hat das Eingreifen eines Fahrlehrers in der Prüfungsfahrt mit der Bewertung eines Prüfers nichts zu tun. Prüfer handeln selbstständig nach ihren Vorgaben einer Prüfung. Ein Fahrlehrer hat die Aufgabe bei einer Prüfungsfahrt allen Gefahren die von diesem Fahrzeug ausgehen, rechtzeitig abzuwehren. Sollte das Eingreifen nach Meinung des Prüfers zu früh vom Fahrlehrer durchgeführt worden sein, so würde diese trotz alledem positiv bewertet. Anders herum, greift der Fahrlehrer nicht ein, so kann dennoch die Prüfung vom Prüfer als nicht bestanden bewertet werden.
In unserem besagtem Fall (endgültiges Einordnen zum Linksabbiegen im Gegenverkehr) fiel der Prüfling durch diesen groben Fahrfehler durch. An seiner übrigen Fahrweise war nichts zu beanstanden. Dieses wurde in der zweiten Prüfung vom Prüfer ausgesprochen, was eine gute Ausbildung dokumentiert. read more