Mein Sohn möchte sich ein Dirt-Bike
kaufen. Er hatte tags zuvor mit Fa. Fahrrad und Mehr aus Elmshorn
telefoniert und über ein bestimmtes Modell gesprochen. Wir waren
heute im Geschäft und der erste Eindruck war sehr gut. Das Bike
stand bereit und der Herr im Laden berichtete davon, die Reifen
aufgepumpt zu haben und animierte meinen Sohn zu einer Probefahrt.
Aufgrund der Einbahnstraßen-Situation fuhr mein Sohn auf dem
Bürgersteig in Richtung des Opelhändlers. Mein Sohn testete die
Bremsen (hydraulische Scheibenbremsen) und dann passierte es: Beim
Bremsvorgang verformte sich die vordere Bremsscheibe derart, dass das
Vorderrad blockierte. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit konnte er
das Fahrrad abfangen und stürzte glücklicherweise nicht. Er trug
das Rad zurück zum Fahrradladen. Der anfangs freundliche Herr im Laden
(vermutlich der Inhaber?) sah den Schaden und änderte sein
Verhalten. Nachdem er die verformte Bremsscheibe ca. 10 Sekunden
betrachtete, lautete seine Diagnose: Nicht nur das Bremsen kann die
Ursache gewesen sein, sondern noch andere äußere Einflüsse muss es
gegeben haben. Was das gewesen sein soll konnte er nicht benennen. Ich war sehr froh das mein Sohn trotz
der Vorderradblockade unverletzt geblieben ist. Das äußerte ich auch ggü. dem Herrn
aus dem Radladen indem ich ihm sagte, dass ich froh bin, dass dieser
Defekt hier passiert ist und nicht im Gelände oder im
Straßenverkehr. Der Herr aus dem Radladen entgegnete, dass er
darüber nicht froh wäre und dass Stürze mit diesen Fahrrädern
sowieso regelmäßig passieren. Trotz dieser Verhaltensweise des
Radhändlers, fragte ich nach weiteren Möglichkeiten ein derartiges
Rad zu erwerben. Die Antwort des Fahrradhändlers war ablehnend:
Nein, für Sie habe ich keine Räder in meinem Geschäft. Die Antwort
empfanden wir als extrem Kunden unfreundlich. Zumal mehrere weitere
Fahrräder dieser Art im Geschäft standen. Wir fühlten uns vor die
Tür gesetzt und für mich kommt dieser Umgang einen Rausschmiss
gleich. Es gab keine Nachfrage in Richtung
meines Sohnes, ob nach diesem Erlebnis mit der Vorderradblockade
alles in Ordnung ist. Die Möglichkeit, dass es sich um einen Fehler
im Bremssystem handeln könnte, wurde umgehend ausgeschlossen und
reflexartig folgte der Hinweis mit der Fremdeinwirkung. Aufgrund
dieser unprofessionellen Kundenbehandlung kann ich dieses
Fahrradgeschäft nicht weiter empfehlen. Letztendlich ist es nicht nur Glück
für meinen Sohn gewesen, sondern auch für den Fahrradhändler.
Speziell nach den o. g. Erlebnissen mit diesem Herrn, hätte ich die
Staatsanwaltschaft eingeschaltet, wenn mein Sohn verletzt worden
wäre. read more