Nach den überaus positiven Beiträgen sind wir gestern zu sechst im Douala aufmarschiert:
Erst mal gediegene 15EUR-Eintritt, normalerweise zahlt man ca. 1/3 (z.B. Nachtschicht Hard).
Wer für seine 15EUR etwas in Richtung Verzehr-Guthaben etc. erwartet, hat sich hier leider geschnitten.
So, also erst mal 90EUR an Eintritt hingeblättert, kann ja nur noch besser werden schön wärs gewesen.
Der Eingang ist nicht wirklich gekenzeichnet, aber nachdem man sich durch 10m Schrottplatz gekämpft hat, einfach durch die Tür gehen, die vor lauter Bass fast aus den Angeln fällt.
Wer auf ranzige Kellerlöcher mit unverputzten Wänden steht, in denen es obendrein auch noch angenehm duftet Achtung: Ironie der fühlt sich hier bestimmt wohl.
Leider gehören wir nicht dazu. Die Musik kann man auch nicht als solche bezeichnen, wir hatten viel mehr den Eindruck, dass hier gerade ein Belastungs-Test der Bass-Boxen stattfindet.
Wir halten fest: Eintritt mehr als teuer, dafür null Leistung, Location absolut unterirdisch im wahrsten Sinne des Wortes, Musik noch einen Stock tiefer.
Was bleibt noch übrig zum Gewinnen von Pluspunkten? Richtig, ein angenehmes Publikum und billige Getränke.
Es ist schwer das Publikum zu beschreiben, ohne bestimmten Personen-Gruppen auf die Füße zu treten, aber auf den ersten Blick scheint das ein beliebter Treffpunkt für Leute zu sein, die es mit dem Betäubungsmittelgesetz nicht so eng sehen. Normale Menschen haben wir weit und breit keine gesehen, dafür Punker, Hopper und Dreadlock-Fanatiker én masse.
Zu den Getränke-Preisen kann ich leider nichts sagen, soweit sind wir nicht mehr gekommen.
Fazit: Wer gern Geld mit vollen Händen aus dem Fenster wirft und dafür keine Leistung erwartet this is your club!
Einmal und nie wieder! read more