Es ist als würde man gleich Rotkäppchen begegnen. Über den dunklen Waldweg kamen wir inspiriert durch einen Artikel der Hamburger Morgenpost bei diesem verwunschenen Haus an.
Leider fing es auf dem Weg vom Parkplatz zum Café an zu regnen und wir konnten das Haus nur nass betreten. Das Café war zur Hälfte besetzt. Eine dunkelhaarige Frau sah mich fragend an und ich sagte zu ihr, dass wir Kaffee trinken möchten. Tut mir leid kam in einem Tonfall zurück, dass mir Angst und Bange wurde, wir sind voll besetzt und haben außerdem Reservierungen. Der Einwand meines Begleiters, dass einige Tische doch frei seien, wurde mit der Wiederholung des ersten Satzes von dieser Frau barsch abgetan. Da wir Kaffee trinken wollten und nicht diskutieren, gingen wir zur Ausgangstür. Die dunkelhaarige Frau wollte uns jetzt noch eine Visitenkarte mitgeben, was wir jedoch frustriert ablehnten. Dies hatte zur Folge, dass uns direkt hinter uns die Tür zum Café zugeschlagen wurde und wir in einem kleinen Entree warten mussten bis der Regen etwas nachließ. Angereist waren wir in der Hoffnung auf einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, abgereist sind wir mit einem ganz schlechten Gefühl im Bauch. Wir werden dieses Etablissement nicht wieder aufsuchen. Außerdem ist uns aufgefallen, dass einer vierköpfigen Familie (Mutter, Vater, 2 Kinder, 1 Kind davon im Rollstuhl), ebenso der Zutritt verweigert wurde, d.h. die Familie mußte bei Starkregen in leichter Sommerbekleidung den Heimweg zu Fuß antreten, es wurde ihnen keine Möglichkeit geboten, sich in diesem Café irgendwo unterzustellen und den Regen abzuwarten. read more