Selbst nach dem 3. Anlauf hat mir der Laden überhaupt nicht gefallen, trotz der "Empfehlungen"...schon der Haupteingang sieht eher nach einem Provisorium aus, man muß sich an Kühlschranken vorbeimogeln, also mit Kinderwagen fast unmöglich, dann kommt der Gardrobenbereich direkt hinter der 2. oder(?) 3.Eingangstür, direkt gegenüber einer Kühltheke mit ausgestellten Fischen...Abstand gerade mal 60 cm, der Gastraum ist geradezu vollgestellt mit Tischen, also auch hier setzt sich das beklemmende Engegefühl weiter fort.
Das Essen kommt zügig, vielleicht zu zügig, etwas mehr Zeit in die geschmackliche Verfeinerung täte den Gerichten gut, es ist mir schleiherhaft, wie man so fades Essen, sei es ein einfaches Pastagericht für 7,50 oder das etwas gehobene Pastagericht für knapp 15 Euro mit Tütenparmesan!!! ohne Geschmack, servieren kann.
Aber der absolute Tiefpunkt ist das Ambiente...wenn man wenigstens draußen gewarnt werden würde, daß sich der Chef und sein Personal sich in der mediteranen Gesangeskunst versuchen und dabei sogar vor dem Gebrauch einer überdimensionalen Heimorgel nicht zurückschrecken, könnte man sich den Besuch sparen, aber auch der Irrglaube, daß es sich um eine Ausnahme handelt, wurde schnell widerlegt. Eine Unterhalung läßt sich selbst in der letzten,dann aber auch noch zugigen, Ecke nicht führen zumal sich jeder Kellner sich berufen fühlt im Dauersingsang an den Tische vorbeizuschweben.
Tja, Untehaltung ist nicht möglich, Zeit also die Räumlichkeiten in Augenschein zunehmen...und da denkt man sich, daß das Personal anstatt in einer Tour von Amore zu trällern, lieber mal den Staubfittich zur Hand nehmen sollte und die eingestubten Spinnweben von den Vorhängen und den Deckenventilatoren zu fegen. Von den stümperhaften Versuchen die große Terassentür mit zu isolieren, mal ganz abgesehen.
Fazit, auch die überschwenglichste italieniesche Begrüßung kann nicht von den äußerst mäßigen Niveau ablenken.
Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, kommt halt irgendwann nicht mehr mit. read more