Hallo, wir haben das Anno 17 zur bergischen Kaffeetafel besucht, Samstag von 13:00 - 17:00 Uhr, zu einem Preis von 19,50€. Da das Wetter nicht so gut war, sind wir mit dem Auto hoch zum Michaelsberg gefahren, da es dort eine Tiefgarage gibt. Die Einfahrt ist sehr unübersichtilich und eng, die Parkplätze sind groß und die ganze Tiefgarage ist hell. Allerdings ist die Auffahrt zum Oberdeck und damit auch zur Ausfahrt ohne großes rangieren nicht zu bewältigen. Ein und Ausfahrten sind schon sehr an den Wänden rampuniert und die schwarzen Striche auf den Wänden läßt den Schluss zu, das schon einige die Kurve nicht bekommen haben. Hätte man allerdings einige Parkplätze weggelassen, damit man in einem großen Bogen auf die Auffahrt kommt, wäre vieles sicher einfacher. Wenn ein LKW Fahrer mit 35 jähriger Berufserfahrung Probleme hat,dann sagt das alles aus. Auch bei der Ausfahrt stört eine Ecke des KSI, was mit einer Abrund behoben werden könnte. Der Fussweg zum Anno 17 ist nicht gut ausgeschildert, wenn man nicht weiß, wo man hin muß, kann es schwierig werden.
Das Anno 17 ist, im Gegensatz zu den früheren Abteistuben, sehr hell und freundlich gehalten, mit einer schönen Tischdekoration. Die Begrüßung war freundlich. Die bergische Kaffeetafel, die in einem Nebenraum aufgebaut war, ist über einige Stufen, vorbei an den Toiletten , zu erreichen. Es war alles da, was man erwartete. Eine Küchenmitarbeiterin stand ständig parat und "betreute die Tafel. "
Wir waren nach 3 Stunden wirklich satt und verlangten nach der Rechnung, die auch schnell kam. Wir hatten allerdings vorher nochmal in die Karte gesehen, da einige von uns gerne den Anno 17 Likör probieren wollten, und gesehen, das dieser inklusive ist. Allerdings bekamen wir den Schnaps erst, nach dem wir danach gefragt hatten. Dies sollte nicht sein, wenn etwas inklusive ist, man hätte uns den Schnaps nach dem wir nach der Rechnung gefragt haben, anbieten sollen. Ansonsten war das Personal aber sehr freundlich und räumte unser gebrauchtes Geschirr sehr schnell ab. Ein wenig Kommunikation hat gefehlt . " Sind sie zufrieden ? Schmeckt es Ihnen ? Möchten Sie noch Kaffee ? - vielleicht dachte man auch, der Gast meldet sich schon, wenn er unzufireden ist oder etwas benötigt ? ( der Kaffee war übrigens sehr lecker und stand in einer - polierten - Kanne auf dem Tisch. Der Anno 17 Likör hat uns zwar gut geschmeckt, allerdings werden wir bei dem "alten" Abteilikör bleiben, da uns dieser dann doch eher zusagt, es werden aber auch noch andere Produkte zum Verkauf angeboten, wie Honig, Rauchmandeln, Schokolade, Brot etc. Wenn man Geschenke aus Siegburg braucht, kann man dort fündig werden. Das einzige was am Büffett gestört hat, waren die Kirschen, sie waren nicht angedickt ( und für einige von uns auch zu sauer, auch wenn es Sauerkirschen waren), was doch eine ziemlich Ferkelei auf dem Teller verursachte. Zum Schluss gingen wir noch zum Johannestürmchen, dort trennte sich dann unsere Gruppe, ein Teil ging zu Fuß den Berg runter und wir gingen zur Tiefgarage, 1,50 € pro Stunde ist ein angemessener Preis. Nur sollte man daran denken, das es sich um ein Tagungszentrum handelt, als wir um 14:00 Uhr ankamen, waren von den 96 Plätzen nur noch 25 frei. Allerdings gibt es um den Michaelsberg genügend andere Parkmöglichkeiten, und man kann zu Fuß gehen, es gibt auch mehrere Möglichkeiten hochzugehen. Außerdem kann man problemlos nach oben fahren und Gäste, die nicht hochlaufen können, absetzen und dann das Auto wieder runter bringen. Fazit: Uns hat es gut gefallen, vorallem das Preis - Leistungsverhältnis - war gut und die Idee die bergische Kaffeetafel in Büffettform anzubieten ist sehr gut. Das Personal könnte noch ein wenig lebhafter werden. Wir planen dort mit einer größeren Gruppe hinzugehen, aber dann mit der Überlegung, das Auto unten in Siegburg stehen zu lassen und zu Fuß hoch zu gehen, nicht nur weil man etwas für die Gesundheit tut, sondern wegen der Tiefgarage, da ich einige Leute kenne, die überfordert wären. Und bitte die Kirschen beim nächsten Mal andicken. Da ich in Siegburg wohne und arbeite und den Michel oft sehe, werde ich mich an einen schönen Nachmittag mit Freunden erinnern, und hoffen, das unser nächster Besuch bald sein wird. read more