Wer auf Independent-Geschrammel steht und mit rund Vierzig noch ohne Stock über die Strasse kommt, ist auf dem HURRICANE Festival gut aufgehoben.
Wenn TschoK schreibt es wäre DAS legendäre OA-Festival schlechthin, kann ich das insofern bestätigen, da hier der Kommerz seit langem die Oberhand gewonnen hat.
Das Gute daran: es ist angesichts 50.000 wild-campender Menschen eine logistische Meisterleitung diese auch am dritten Festivaltag nicht vollends in Urinpfützen absaufen zu lassen.
Das Mäßige daran: das grottenschlechte Budenessen auf dem Festvialgelände selbst. Den wirklichen Backpackers bleibt da tatsächlich nur das berüchtigte kalte Dosenravioli zu Aspirin am Morgen.
Das Schlechte daran: Die Veranstalter sehen sich leider gehalten zwischen den Umbaupausen der Bands auf den gigantischen Videowalls (die auch auf den Delaytürmen weit entfernt von der Bühne angebracht sind) nervtötende "Werbung" von gigantischer Lautstärke einzublenden. Da kann man auch nicht NICHT-Hingucken und nicht weghören. Das ist hochgradig DEPENDED und einfach nur Mist.
So schön es auf dem Acker war zu campen (WoMo Vollausstattung und alles Bord), neue Leute kennenzulernen: musikalisch und thematisch ist das Hurricane nicht so meine Welt (WACKEN rulez!!!!!).
Ich ziehe es vor dieses Jahr am HURRICANE-Wochenende (20.-22. Juni) an der QYPE-Sterntour http://www.qype.com/groups/402-Qype-Sterntour teilzunehmen.
Auch ohne Hurricane werden wir das Hofgut Stammen im Sturm nehmen....mit Kind und Kegel! read more