Eines muss man diesem Museum schon einmal einräumen: Das Haus, in dem es residiert, ist eines, das ich sofort nehmen würde, böte man es mir als Wohnstatt an: Der rotweiße Gründerzeitbau hat Seeblick und genau die Schwünge und Bögen und Ausmaße, die man für ein einfaches feudales Leben als Landadeliger so bräuchte. Man guckt das Bauwerk einfach immer wieder gern an, so hübsch ist es und so gut passt es in die Landschaft die durch das Wildgehege um die 1000-Jährigen Ivenacker Eichen gebildet wird.
Logischerweise hat man daher hier ein Eichenmuseum eingerichtet, vielleicht könnte man es auch nur Informationszentrum nennen, aber man kann hier viel lernen und Kinder finden den interaktiven Lernmodus sehr anziehend unser 7-Jähriger zumindest hing sehr lange im ersten Stockwerk in einem kokonartigen Korbwerk herum, das einem Eichhörnchenkogel nachempfunden war und lauschte den Stimmen des Waldes, die aus diversen Öffnungen der Wand bei Aufklappen von hölzernen Läden zu hören waren.
Schön auch die ehernen Höspiele im Erdgeschoß, die überdimensionalen Holzeicheln, die Jahreszeitenkalender und die Tatsache, dass hier alles aus altem Eichenholz gemacht ist direkt nebenan ist das bereits beschriebene Cafe im Wildgehege mit der ebenfalls schon gerühmten leckeren Reuter-Torte. read more