Potentielle neue Mieter sollten sich nicht von den scheinbar günstigen Preisen der verschiedenen Wohnungen beirren lassen. Zwar ist die Grundmiete anfangs tatsächlich vergleichsweise niedrig, jedoch wird diese im Verlauf der Zeit stetig erhöht. So werden Begründungen wie zum Beispiel der zu hohe Wasserverbrauch geliefert, was die Genossenschaft in einmal täglichen Duschen sieht. Dass man sich nach der Arbeit duscht und wäscht, sollte meiner Meinung nach selbstverständlich sein. Außerdem sollte man beachten, dass Strom und Gas natürlich nicht in der Warmmiete enthalten sind.
Bevor es jedoch soweit ist, dass man die neue Wohnung der WG Treptow Süd beziehen kann, wird natürlich zunächst der Eintritt in eben diese gefordert. Dafür zahlt man zunächst eine Gebühr von 50 EUR für den Verwaltungsakt. Dazu kommen dann die jeweiligen Genossenschaftsanteile, was bei einer 4-Zimmer Wohnung ca. 1800 EUR ausmacht. Dabei sollte man auch beachten, dass bei einer Kündigung der Wohnung und der Mitgliedschaft in der Genossenschaft, die entsprechenden Anteile erst 1,5 Jahre später zurückgezahlt werden. Eine Übersicht, auf der die genauen Umsätze und Verarbeitungen der Anteile gezeigt wird, habe ich zu keinem Zeitpunkt erhalten. Die Transparenz für den Mieter ist damit leider kaum gegeben.
Auch der allgemeine Service weist leider noch einige Schwächen auf. Die telefonische Erreichbarkeit ist nur bedingt gegeben und auch im Allgemeinen empfand ich meinen Vermieter als eher distanziert und gesichtslos. Auf Mails wird sehr spät bzw. vereinzelt auch gar nicht geantwortet.
Alles in allem kann ich die WG Treptow Süd e.G. als Vermieter leider nicht weiterempfehlen und gerade jüngere Menschen sollten sich eher nach einer anderen Alternative umsehen. read more