Bislang wog für mich die Qualität der angebotenen Kissenbezüge etc. die Unfreundlichkeit der Mitarbeiterinnen und der Chefin von Vossberg auf. Wer keine Eppendorf-Mutter ist, sondern eine berufstätige Mutter aus Eimsbüttel, der scheint nur ungern gesehen zu sein, diesen Eindruck gelingt es dem Personal m.E. spielend zu vermitteln. Dennoch habe ich immer wieder dort gekauft. Aber heute bin ich so unfreundlich behandelt worden, dass ich mich entschlossen habe, zum ersten Mal in meinem Leben einen Kommentar zu schreiben. Ich war auf der Pirsch nach einem Kissenbezug mit aufgestickten Schuhen, den ich einer meiner besten Freundinnen, Modejournalistin in Paris, zum Geburtstag schicken wollte. Ich dachte mir, dass ihr der so gut gefallen würde, dass sie ihn u.U. in ihrem Fashionblog zeigen könnte. Im Vossberg-Katalog war der Bezug nicht mehr abgebildet, auch nicht im Internet. Also bin ich bei Schneeregen in die Isestraße gefahren statt ins Büro, in der Hoffnung, für meine Freundin noch ein Restexemplar zu ergattern. Ergebnis: Es war eins im Fenster, aber es gab sonst keine mehr. In einigen Wochen würde es neue geben, wurde mir beschieden, dann könne ich wiederkommen. Als ich um das Exemplar aus dem Fenster bat (das ja momentan keine Funktion hat als auf etwas hinzuweisen, das es nicht gibt) und darauf hinwies, dass der Geburtstag meiner Freundin unmittelbar bevorstehe, wurde ich unfreundlich abgewiesen. Immerhin habe ich noch geschafft, dass die (genervte) Verkäuferin bei der Chefin anrief und sie fragte. Deren Antwort konnte ich dann ob ihrer Lautstärke mitverfolgen. KEINE AUSNAHME! - Was für eine freundliche Atmosphäre, dachte ich, zog unverrichteter Dinge ab. Wir haben eine Wirtschaftskrise vor der Tür, wir sind alle Dienstleister, ich auch. Und Vossberg kann sich leisten, eine Kundin derartig abzufertigen. Erstaunlich. read more