Ein schönes Ausflugsziel
Der Tiergarten der ehemaligen
Residenzstadt Neustrelitz bietet auch heute noch die ideale
Gelegenheit, um einen Ausflug mit der ganzen Familie zu unternehmen.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde das heutige Waldstück als
Wildpark angelegt. Später dann, im Jahre 1721 wurde das Gelände
eingezäunt, um es als Jagdrevier für Damhirsche nutzen zu können.
Dies wurde so beibehalten, bis im Jahr 1956 der Tiergarten
Neustrelitz beheimatet und auch für Besucher eröffnet wurde. Heute
kümmern sich die Werkstätten des Rehabilitationszentrums
Neustrelitz e.V. um den Tiergarten, welche das Gelände 1993
übernahmen.
Der damalige Haupteingang war ein
großes Hirschportal ein eisernes Tor, welches zur rechten und
linken jeweils einen großen Hirsch auf einem Podest zeigt. Das Tor
selbst wurde zwischen 1824 und 1826 nach den Plänen des bekannten
Mecklenburger Hofbaumeisters Friedrich Wilhelm Buttel erschaffen. Die
Hirsche selbst, welche aus Bronze gefertigt sind und auf Granitsäulen
stehen, kamen jedoch von dem klassizistischen Bildhauer Christian
Daniel Rauch. Der Haupteingang des Tiergartens ist heute jedoch an
anderer Stelle, das Hirschtor kann aber noch immer durchquert werden.
Auf dieser fast 200 Jahre alten
Tradition aufbauend, wurde mit dem Tiergarten Neustrelitz nun eine
Einrichtung für unterschiedliche heimische Wildtiere geschaffen. Der
Eingang ist zwar nicht mehr am Hirschtor, jedoch kann man dieses noch
immer für einen wundervollen Spaziergang durch die ehemaligen
Jagdgründe des Herzoges nutzen. Hier hat man auch die Chance,
freilebendes Wild zu sehen und kommt dann über Umwege auch zum
Haupteingang des eigentlichen Tiergartens. Neben den eigentliche
Gehegen und Ausläufen für Tiere gibt es dort auch einen
Streichelzoo und einen guten Spielplatz. Auf dem gelände befindet
sich ebenfalls ein Restaurant.
Die Tiere im Neustreliter Tierpark
verfügen über ausreichend große Gehege. Selbstverständlich können
diese die freie Wildbahn nicht ersetzen andererseits wird sich
auch aufwendig um das Wohl der Bewohner gesorgt. Zu sehen sind
hauptsächlich Tiere der lokalen Population, aber auch exotische
Tiere bekommt man hier zu Gesicht, wie etwa Affen oder auch
Raubkatzen. Das Gelände ist sehr weitläufig, sodass sich die
Besucher auch aus dem Weg gehen können und sich nicht auf den Füßen
stehen. Es ist außerdem auch möglich einige Tiere etwa Schafe
oder Ziegen mit dem in speziellen Boxen verstautem Futter zu
füttern. Dies ist ein besonderer Spaß für groß und klein.
Der Neustrelitzer Tierpark hat eine
lange Tradition und ist auch heute noch ein interessanter Ort der
Kleinstadt in Südmecklenburg. Gerade für Familien ist er ein
besonderer Ausflugsort, da es dort viele Tiere zu beobachten gibt.
Außerdem können Kinder bei dem Besuch noch etwas lernen und auch
den Eltern bekommt ein Crashkurs in der lokalen Tierwelt ganz gut. read more