Das was wir heute hier erlebt haben,ist schier unglaublich! Dieses Lokal wird wahrscheinlich nur von Gästen leben, die ein einziges Mal kommen, denn ich kann mir schwer vorstellen, dass es Leute gibt, die hier freiwillig ein zweites Mal einkehren.
Wir, meine Tochter, meine Enkelin (20 Monate), mein Hund und ich haben heute, angelockt durch die verlockende Speisekarte (Windbeutel mit allerlei verführerischen Füllungen) versucht, in Dat Huuske eingelassen zu werden.
An der Eingangstür sahen wir dann gleich ein Schild, dass Hunde draussen bleiben müssen. Aufgrund der von aussen augenscheinlich beengten Verhältnisse in dem Lokal, hatten wir natürlich Verständnis, banden unseren Hund vor der Tür an und entschieden dann, dass für unseren mitgeführten klappbaren Kinderwagen wahrscheinlich auch kein Platz in Dat Huuske ist und ließen diesen gleich freiwillig vor der Tür.
Als wir das Lokal betreten wollten kamen uns Gäste entgegen, die im Aufbruch waren. Aufgrund der beengten Verhältnisse ist es nahezu unmöglich, dass Gäste gleichzeitig das Lokal betreten und andere dieses verlassen. Während wir das Paar herausließen, kam uns schon die Bedienung oder Eigentümerin oder wer auch immer entgegen und machte einen fürchterlichen Aufstand, dass wir es überrhaupt gewagt hatten unseren Hund vor dem Lokal anzubinden und dann gleichzeitig auch noch die Frechheit besaßen, dort einen Kinderwagen abzustellen.
Wir waren relativ sprachlos angesichts dieser unglaublich patzigen und unfreundlichen Behandlung, packten Kind, Kinderwagen und Hund wieder ein und begaben uns auf die Suche nach einem Lokal, in dem Gäste auch wirklich wie Gäste behandelt und nicht in die Flucht geschlagen werden.
Wir wurden schnell ganz in der Nähe im Captains Dinner fündig, wo die freundliche Wirtin uns allen samt Hund und Kinderwagen Einlass gewährte und extra für uns, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt die einzigen Gäste waren, Waffeln mit Eis und heißen Kirschen zubereitete. So sieht wahre Gastlichkeit aus!
Dat Huuske habe ich bis jetzt nicht betreten und würde es auch nicht betreten, selbst wenn es das einzige Lokal am Platze wäre. Über die Speisen kann ich natürlich nichts berichten, da ich ja überhaupt keine Gelegenheit dazu bekommen habe, diese zu probieren. Aber so gut kann mir gar nichts schmecken, als dass ich bereit wäre eine solche Behandlung dafür in Kauf zu nehmen. read more