Ich komme regelmäßig aus Berlin ins Cottbuser Theater. Nicht wegen der außergewöhnlich schönen Architektur, sondern weil dessen Ensemble eine einzigartige Verbindung aus Spielfreude, Jugendlichkeit und Professionalität bietet. Dazu kommen herausragende Darsteller (beispielhaft, ohne andere ausschließen zu wollen: Thomas Harms). Gerade der nicht bemüht wirkende Ansatz, das Publikum nicht nur zu unterhalten, sondern in viele Projekte einzubeziehen, findet sich in einem Dreispartentheater dieser Qualität sonst kaum.
Auch die Bereitschaft, an ungewöhnlichen Spielstätten zu inszenieren oder in die brandenburgische Provinz hinauszuziehen (http://www.schoeller-festspiele.de ) sind nicht nur bewundernswert, sondern ein echter Grund, öfters nach Cottbus zu kommen. Und das geht auch ohne Auto, sondern ganz bequem mit der Bahn; vom Bahnhof ist es nur ein Spaziergang bis zum Staatstheater. read more