Von Ankunft bis Abreise. Als erstes muss gesagt werden, dass dieses Spaßbad ein
massives Problem mit Parkplätzen hat. Zu wenig Parkfläche, aber rundherum viel
Fläche, auf denen man sich nicht traut zu parken, weil man denkt, man benötigt
einen Traktor um wieder aus diesen Schlammlöchern heraus zu kommen. Die Begrüßung des Empfangspersonals war freundlich,
allerdings werden diese wohl aus der Chefetage ermutigt, zu lächeln sobald ein
Kunde vor ihnen steht. Für 2 Erwachsene ohne Kinder reicht es eigentlich eine
4-Stunden-Karte zu nehmen, zumal, falls man länger bleibt, ohnehin nie mehr als
den Tagespreis bezahlt. Wir haben jeweils eine Karte für beide Bereiche
gewählt. Die Umkleidebereiche waren sauber. Allerdings sind die
Schränke tatsächlich etwas zu klein. Toiletten und Duschbereiche waren augenscheinlich ebenso
sauber. Der Spaßbadbereich war natürlich durch die vielen Kinder
sehr laut. Die Rutsche zu unserer Zeit nie überfüllt. Allerdings sollte das
Personal darauf achten, dass tatsächlich nie mehr als eine Person zur selben
Zeit eine Rutsche benutzt. Die Treppe zur Selbigen sollte vielleicht mal
geschliffen und gestrichen werden. Diese war so dermaßen verrostet, dass man
denkt, sie stand 2 Jahre in Salzwasser. Die Römische Therme war sehr laut und so dermaßen
überfüllt, dass nichts von Entspannung zu spüren war. Eltern sollte ihre Kinder
vielleicht dazu animieren, auch mal ruhig zu sein, und an andere Gäste denken. Der Wellenbereichnajawar vollkommen überfüllt.
Reifen wurden teilweise 3-mal übereinander gestapelt. Es war nicht der Brüller. Dieser Strömungskanal..dazu sollte man vielleicht sagen,
dass es dem Personal, welches direkt oben dran steht, anscheinend recht wenig
interessiert was dort passiert. Teilweise waren Kinder dort halb am ertrinken,
weil sie entweder versuchten gegen die Strömung zu schwimmen, oder ständig
durch die herannahenden Gäste unter Wasser gedrückt wurden. Das war schon
grenzwertig Der Außenbereich ist einigermaßen gelungenBaden an der
frischen Luft zusammen mit Pinguinen hinter einer Glasscheibe. Nichts
spektakuläres. Der textilfreie Bereich war dagegen sehr ruhig Dort
konnte man sich erst mal von dem Krach nebenan erholen. Die Saunen sind sauber,
das Personal höflich, der Außenbereich sehr gepflegt und die
GästenajaTextilfrei. Wer allerdings seine Klamotten nicht ausziehen mag,
wird an jeder Ecke vom Personal darauf hingewiesen, dass es eben ein
textilfreier Bereich ist. Was dort gar nicht geht, sind die Duschen direkt neben
dem entspannenden Whirlpool. Drückt man dort aufs Wasser, ertönen
Urwaldgeräusche in einer wahnsinnigen Lautstärke. Man schreckt richtig
zusammen. Ein weiteres Problem wäre wohl
das reservieren der Sitzplätze. Manche Leute scheinen zu
denken, sie können ihren ganzen Kleiderschrank auf den Liegen ausbreiten. Hier
hat das Personal keinerlei Augenmerk auf diese. In den Ruheraum mögen wohl nur
die Leute gehen, die sich Raschel- und Kaugeräusche anhören wollen. Dafür gibt's
ja schließlich den Gastrobereich. Apropos Gastrobereich 90% der Mitarbeiter dort, scheinen aus Aushilfen zu
bestehen. Da spart das Unternehmen an der falschen Stelle. Sie waren völlig überfordert. Mussten 3 mal
nachfragen was bestellt wurde und können die Kasse nicht mal bedienen, obwohl
sie gerade noch erklärt bekommen haben wie sie was und wo buchen können. Das Essen selbst ist für diese Preise eine absolute Katastrophe. Wir hatten Gulasch auf Penne, sowie ein Schnitzel
Wiener Art mit Bratkartoffeln. Bei den Penne-Nudeln kann man ja nicht viel falsch
machen, aber das Gulasch war ekelhaftes Dosengulasch. Und so schmeckt es auch.
Das Schnitzel Wiener Art war zuvor gefrorenes Formfleisch. Der
Geschmack war dementsprechend. Und die Bratkartoffelnnunja..was soll ich
dazu sagen? Sie waren teilweise verbrannt, kaputt gerührt und bestanden aus 80%
Zwiebeln. Entweder hat dort der Koch seinen Beruf verfehlt, oder es
herrschen auch hier deutliche Sparmaßnahmen. Zu guter Letzt sind wir dann wieder in die Umkleide,
haben uns geduscht, umgezogen, uns mit 2 kaputten Fönen rumgeärgert und sind
dann nach etwa 3,5 Stunden gegangen. read more