Smartvet Farmsen/ HH - Ich war eigentlich jahrelang zufrieden. War sonst meist nur zu Routineuntersuchungen + Impfungen dort. Nun hatten meine Kitten bzw. zuerst nur eins davon, nach der ersten Impfung einen Impfdurchbruch. Dies äußerte sich in Form von Niesen und Schleim aus der Nase + tränende Augen. Bin gleich mit dem kompletten Wurf hin, es wurden Untersuchungen gemacht (alles näher zu beschreiben würde zu lange dauern). Trotz des verfärbten Ausfluss und der damit eingehenden Hinweise auf einen bakteriellen Infekt, ging der Arzt auf meine Bitte hin, dem Wurf ein Antibiotika zugeben, nicht ein. Für die Impfung und die dazugehörige Untersuchung hatte ich bei 5 Kitten 145,- € bezahlt - für die "Untersuchung" + Spritzen von Zylexis nun 330,- €. Später, aber erst auf meine Anrufe/ Drängen hin, hatte ich das Ergebniss - es wurden unter anderem auch Bakterien gefunden und es war eine Antibiotika-Gabe notwenig. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich auch andere Kitten + Mutter angesteckt. Ich also hin zur Praxis um mir das Antibiotika zu holen. Hier dann die nächste Überraschung. Man wolle bzw. dürfe mir das Antibiotika nur für 3 Tage mitgeben, obwohl die Therapie über knapp 2 Wochen gehen soll. Ich müsse nach 3 Tagen mit dem Wurf wieder kommen, ihn wieder kostenpflichtig untersuchen lassen und würde dann erst wieder das Antibiotika mitbekommen. Dies ist reine ausbeute und nicht normal, jemandem Geld abzuknöpfen für Untersuchungen, dann eine Diagnose + Behandlung zu vereinbaren, aber nur Medikamente mitgeben zu wollen, wenn weiteres Geld mit Untersuchungen fließt. Man wollt eüber den Zeitraum von 2 Wochen alle paar Tage Untersuchungen durchführen, die ein paar Hundert Euro kosten würden. Summa Sumarum hatten sich auch die anderen großen gesunden Katzen später angesteckt. Hätte der Tierarzt wie von mir gewollt, gleich behandelt und nicht so viel Zeit verstreichen lassen, hätte vieles vermieden werden können. Neben dem ganzen Stress für die Katzen, den gesundheitlichen Risiken eines Katzenschnupfens, war ich auch insgesamt gut 1000 Euro ärmer. Die Nachbehandlung der Kitten und Katzen erfolgte dann bei einem anderen Tierarzt. Dieser meinte zu mir, das Agieren der Praxis bzw. des behandelnden Tierarztes fand nach dem Motto statt "nur kranke Patienten sind gute Patienten". Auslöser dieses ganzen Vorgangs war die Impfung gegen Katzenschnupfen und -seuche. Denn der geimpfte Wurf hatte genau das bekommen - Katzenschnupfen. Das darf Wurf vor der Impfung gesund war, beweist das Gesundheitszeugnis des damals behandelnden Tierarztes. Ich kann den Vorrednern nur zustimmen. Ein Laie bzw. Katzenneuling, der keine Ahnung hat, hätte sich in diesem Fall übers Ohr ziehen lassen und unnötig Geld für unnötige weitere Behandlungen ausgegeben - so denkt auch der "neue" Tierazt.
Das ganze hab ich an die Tierärztekammer weitergegeben, da Smartvet leider nur mit Ausflüchten reagiert hatte und es hieß zuerst, dass es unverantwortlich wäre gleich Antibiotika zu spritzen ohne Diagnose durch Laboklin. Nach der Diagnose sei es unverantwortlich ohne Nachkontrolle das Antibiotika für 14 Tage mitzugeben, danach hieß es, es waren alles nur Missverständnisse und man hätte es mir für die komplette Behandlungszeit mitgebene können, obwohl mir die gleiche Aussage an unterschiedlichen Tagen von 2 verschiedenen Tierarzthelferinnen weitergegeben wurde.
Sollte auch die Kammer auch nichts erreichen, wird meine Haftpflicht sich dem Annehmen. read more