Wir (meine Frau und ich) hatten aus rechtlichen Gründen mit dieser Einrichtung zu tun nachdem sich zahlreiche Eltern an uns gewandt hatten. Wir bildeten einen Ausschuss und sammelten die Informationen. Das Ergebnis hat zu einer Eingabe beim Kultusministerium geführt.
Hier wird systematisches Wirtschaftsmobbing betrieben und es werden Schüler gezielt zur Schau gestellt die keine teuren Autos fahren. Es geht teilweise soweit, dass das Umfeld der Schule auf diese Art von Unterdrückung und zur Schaustellung eingeht um daraus Profit zu schlagen. Bei einer Besprechung mit einem Mitglied der Gemeinde wurde uns recht frech mitgeteilt "Wer will denn schon die armen Schlucker? Da fördern wir doch lieber die richtigen!"
Als ich mit einem Mandanten darüber sprach schüttelte er nur den Kopf und legte mir ein Schreiben vor in dem er aufgefordert wurde an einer Veranstaltung teilzunehmen, die von einem "Förderverein" organisiert wurde. Wir waren dann als angeblich interessierte Eltern dort und haben einfach mal hören wollen was da los ist. Kein Witz: Das Thema Mobbing wird ganz offen im Rahmen einer Erpressung ausgesprochen. Ein Lehrer legte uns Nahe "Wenn sie jetzt eine Spende leisten wird es ihr Sohn hier sehr gut haben....Er sollte nur nicht mit einem einfachen Auto vorfahren...BMW ist da schon besser... Wir können ja nicht immer für seine Sicherheit sorgen..."
Das Material wurde von uns gesichert und dem Kultusministerium übergeben. Dort wird jetzt über das weitere Vorgehen beraten.
Anmerkung: Mein Stiefsohn war nie an dieser Schule und hat sein Jurastudium längst hinter sich. read more