Guten Tag allerseits,
aufgrund einer Exkursion in die fränkische Schweiz, die am sind wir am letzten Wochenende (15./16. Mai.) mit insgesamt vier Paläobiologen bzw. Zoologen durchführten, sind wir in Forchheim im Gasthaus zum Roten Ochs abgestiegen und ich muss sagen wir waren mehr als überrascht, doch eins nach dem Anderen.
Nach unserer Ankunft und noch vor der Besichtigung der Räume gab es zur Begrüßung ein kühles Bier. Dann gingen wir nach oben, um unsere Sachen abzulegen. Die Vorfreude auf das Essen war nicht umsonst! Schon die Tafelspitz-Sülze mit Meerettich im Glas serviert, ließ erahnen, dass das Essen im Roten Ochs etwas Besonderes ist, womit wir eingangs gar nicht gerechnnet hatten. Als Hauptspeise hatte ich traditionelle Küche in Form des "Schäuferla", was uns Niederrheinern noch völlig unbekannt war.
Es war vorzüglich! Ein Schulterstück vom Schwein, sehr knusprig und mit einer Spur Kümmel. Dazu Sauerkraut, frisch und ein sehr knackiger Salat. Eigentlich hatten wir vor, Wein zum Essen zu nehmen, aber ein Kollege hatte im Gespräch mit dem Wirt erfahren, dass sehr viele Biersorten gibt, größtenteils aus dem fränkischen Umfeld (die genaue Anzahl weiss ich leider nicht mehr, aber es wahren wohl an die 30). Und so wurde nach dem Essen eine spontane Bierprobe anberaumt die noch lange dauern sollte. Meine persönlichen Favoriten, ein paar sehr beeindruckende Biere, von denen ich mir bei der Abreise sogar noch ein paar Flaschen mitgeben liess waren "ElchBock", das "Hallerndorfer Rauchbier" und das "Huppendorfer".
Entsprechend gut muss man sich die Stimmung vorstellen, wobei der Service sehr freundlich, stets zur Stelle und dennoch zurückhaltend war. Auch die Zimmer waren sehr gut, von der Größe her mehr als ausreichend und alles war picobello sauber. Allerdings könnten wir sie nicht so sehr genießen, denn die Stimmung in der Wirtschaft so gut war und unsere Bierprobe noch lange dauerte. Leider mussten wir am nächsten Tag früh los, so dass es uns nicht leicht viel. Zum Glück war noch genügend Zeit für ein zünftiges Frühstück mit Brötchen, Wurst, Käse und es gab für den am schlimmsten vom Kater betroffenen Kollegen auch Rührei (nicht zu trocken). Dem anderen Kollegen wurde eigens ein Müsli gezaubert.
Alles in allem war es ein tolles Wochenende im Roten Ochs und wir wissen jetzt schon, wo wir bleiben werden, wenn es nächstes Jahr wieder zur Exkursion in die wunderbare Fränkische Schweiz geht.
Dr. Stephan Senfberg read more