Bei mir ist es zu einer Notwehrsituation gekommen in der der Angreifer eine Nasenbeinfraktur erlitten hat. Nach Aufnahme und Sachklärung vor Ort durch die Polizei bekannt ich fünf Wochen später einen Strafbefehl voller Lügen, in dem ich mutwillig eine Person verletzt haben soll wofür ich 1800 € zahlen sollte. Ich dagegen Einspruch eingelegt und mit einem Anwalt vor Ort vor das Amtsgericht gezogen um den Sachverhalt aufzuklären. Das Gerichtsverfahren war aber von vornherein ein abgekartetes Spiel denn es war egal was ich oder meine Zeugen gesagt haben und dass die Zeugen der Gegenpartei in sich widersprüchliche Aussagen machten, denn es ging darum, dass ich an den Staat zahlen sollte, weil ich einen anderen Bürger mutwillig niedergeschlagen haben soll. So ist es dann auch gekommen, dass aus 1800 € dann 2400 € wurden wozu noch die Anwaltskosten von 2500€ (welche die Rechtschutzversicherung zurückverlangen würde) und die Gerichtskosten von ca. 1500€ dazu kommen würden. Also knapp 6500€ und ein Eintrag ins Vorstrafenregister wegen einer Notwehrsituation.
Ab da gab es natürlich kein Zurück mehr und ich musste mich schlau machen wie ich diesem korrupten System entgegentreten kann. Die Lösung war ein auf Strafrecht spezialisierter Anwalt welcher am besten nicht zur gleichen Rechtskammer gehört, wie der Richter der dich verurteilen soll. Dank gute Bewertungen im Internet habe ich mich für Dr. Gau entschieden und zusätzlich noch 10 Zuschauer als Publikum für das Gericht versammeln können. Und siehe da die Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht war zu Ende bevor sie angefangen hat. Dr.Gau kannte die Akten besser als jeder andere im Raum und hat auf Grundlage dessen der Richterin und der Vertreterin der Staatsanwaltschaft klarmachen können, dass die Lage eindeutig für mich spricht und einen Freispruch gefordert. Einem Freispruch wollte das Gericht natürlich nicht zustimmen, da sie dadurch Fehler des Justizapparates anerkennen würden, aber die Einstellung des Verfahrens und zusätzlich 100 Sozialstunden waren in dieser Lage ein recht gutes Ergebnis. Anders müsste das Verfahren noch mal neu aufgeholt werden womit weitere Anwalts und Gerichtskosten entstehen würden und dann wären wir schon bei 10.000€ bis 12000 € um die es am Ende gehen würde. So gesehen war dies ein sehr guter Ausgang aus der Position in der ich mich befunden habe. 1700€ Eigenanteil an den Anwaltskosten ist zwar viel, aber wenn dir 12000€ beim Worstcase Szenario drohen, war das aus der wirtschaftlichen Sicht eine sinnvolle Investition. read more