Ja, das ist schon richtig. Die Werbeeinnahmen gehen zurück und der Druck auf die Redakteure, in immer weniger Zeit immer mehr Output zu produzieren, nimmt zu. Und über allem steht das Geld. Und wenn ich daran denke, dass der Münchner Merkur seine Titelseite gerade komplett an Mercedes Benz verkauft hat, ..., das lasse ich denn lieber unkommentiert.
Klar kann die OZ im überregionalem Bereich nicht punkten. Wer das lesen will, greift ohnehin eher zur FAZ, Zeit, Süddeutschen oder meinetwegen auch zur Welt (oder um die Berliner nicht zu vernachlässigen zur taz ;-).
Was bleibt ist das Konzentrieren auf Lokales. Hier kann die OZ ihre Nische finden.
Der Online Bereich wächst. Wenn man sich die Konkurrenz anschaut, alle frickeln sie an ihren Online Auftritten. Bild.de wurde grad erneuert, schneller geht's in den USA, da hat die New York Times inzwischen eine Bezahlschranke beim Lesen der Artikel eingebaut. Das wird der Trend auch hier sein. Aber das dauert eben noch. Und bis dahin gibt es auf den Seiten der OZ in Kürze Videos und übrigens einen Relaunch der Magazinseiten etc. read more