Zu allererst: ich bin die Schwägerin, die im unten stehenden
Beitrag beschrieben wird. Ich mochte das Tiki gern, v.a. weil ich dort eine
Alternative zur Kuhmilch bekommen kann, was in Dresden leider selten der Fall
ist. Letzten Sonnabend freute ich mich also auf mein Sojaeis, wollte bestellen
und wurde enttäuscht, weil die Sojaeismaschine defekt war. Ich äußerte meine
Enttäuschung und die Bedienung ignorierte mich fortan und bot mir keinerlei
Alternativen an. Da ich gern mit meinen Freunden ein Eis essen wollte, ging
ich zu einem (Soja-)Frozen-Joghurt-Laden um die Ecke, während meine Freunde auf
ihre Bestellung warteten. So kam ich nun
mit meinem kleinen, unscheinbaren und unbedruckten Becherchen, setzte mich zu
meinen Freunden in den Innenhof der Tikibar und löffelte nichtsahnend mein Eis.
Aus dem Nichts tauchte dann eine andere Bedienung auf und erklärte mir, sehr
forsch und auf eine wenig freundliche Art und Weise, dass ich mich nicht ohne
zu Fragen mit fremden Essen in den Tiki-Außenbereich setzen kann. Ich
begründete der Bedienung mein Verhalten, woraufhin sie sagte, dass das Tiki
doch noch andere vegane Eissorten im Angebot hätte. Dies hat mir jedoch niemand
bei meiner Bestellung angeboten. Die Bedienung steigertes ich mehr und mehr in ihren Unmut
hinein, was schließlich auch die Aufmerksamkeit der anderen Gäste und Touristen
auf uns zog. Die Situation wurde also für meine Freunde und mich zunehmend
unangenehm. Schließlich verlangte die Bedienung von mir, das Lokal zu
verlassen. Wir verließen letztlich alle entsetzt das Tiki. Letzten Endes kann ich nachvollziehen, dass fremde
Lebensmittel in gastronomischen Einrichtungen nicht gern gesehen sind. Das
Verhalten der Bedienung war jedoch absolut unverschämt. Ich hätte gern eine
Sojaeisalternative bestellt, hätte ich davon gewusst. Ich hätte auch gern ein
Getränk bestellt, aber dazu bin ich nicht gekommen. Die Bedienung konnte oder
wollte leider zu keiner konstruktiven Lösung dieser unangenehmen Situation
beitragen. read more