Die Firma Laube hat in meiner Mietwohnung vor ca. 3 Jahren einen 25 Jahre alten Heizkessel ausgetauscht. Das Modell ist völlig veraltet (Junkers Supramodul Unterbau mit Analogsteuerung und einem in einer großen 4-Zimmerwohnung mit unterschiedlichen Heizbedürfnissen nutzlosem Funkfernsteuerungsthermostat) und wurde meiner ahnungslosen Vermieterin wohl eher aufgeschwätzt. Es gibt nach wie vor keine Trennung von Heizungs- und Warmwasservorlauf, d.h. im Winter habe ich dann eben an kalten Tagen SEHR heisses Wasser. Der ebenfalls 25 Jahre alte völlig überdimensionierte 200-Liter-Vorratsbehälter blieb drin. Hier hätte auf jeden Fall eine anderweitige Beratung erfolgen müssen.
Zur Ausführung der Arbeiten: Es wurden munter Löcher in Wände geklopft, um elektrische Verbindungen zwischen Kessel in der Küche und Vorratsbehälter in einer Flurnische zu legen. Die Löcher wurden nicht wieder verputzt, sondern einfach offen gelassen, zumindest da, wo man (vermeintlich) nichts sieht (über den Küchenschränken). Der rausgeschlagene Putz ist noch 2 Jahre später gelegentlich hinter meinen Küchenschränken herausgebröselt. Auch ansonsten blieb der Dreck liegen.
Der Kessel selbst wurde trotz flexibler Verbindungsmöglichkeiten so gesetzt, dass man zwischen der daneben eingebauten Spülmaschine und dem Kessel nur putzen kann, wenn man die Spülmaschine ausbaut. Platz nach der anderen Seite ist reichlich vorhanden. read more