Von der Taekwondo-Schule in Berlin bin ich begeistert. Wer sich für den Kampfsport aus Korea interessiert, sollte wissen: es handelt sich hier um traditionelles Taekwondo (oder Taekwon-Do, denn nur Do, der Weg, kann hier das Ziel sein) nach Großmeister Kwon Kwon, Jae-Hwa, der die Kampfkunst aus Korea in vielen Ländern, hauptsächlich USA und Europa bekannt gemacht hat.
Traditionell heißt u.a. ohne Kontakt, d.h. es wird nicht mit Schutzwesten etc. gekämpft und es gibt keinen harten Körperkontakt. Dennoch kann extrem viel Energie eingesetzt werden. Das Schöne ist, das jeder so hart rangehen kann, wie es für ihn passt und wie die Gesundheit es zulässt.
Daher ist es problemlos möglich, dass Sportler völlig unterschiedlicher Leistungsstufen (Anfänger bis Schwarzgurt) und in jedem Alter (aktuell hier von 4 bis 68) zusammen trainieren. Insbesondere können auch Frauen, Männer und Kinder gemeinsam kämpfen. Daher ist es auch ein idealer Sport für Familien.
Ich selbst bin auch schon bei den Alten, jenseits der 50, und erlebe Taekwon-Do als eine wunderbare Möglichkeit, gesund und fit zu bleiben.
Nicht zuletzt: das Lernen der koreanischen Kampfkunst ist auch inspirierend, es gibt eine Menge Bewegungsformen und Abläufe, die immer weiter ausgebaut und verfeinert werden, das kann zu anspruchsvollem Gehirntraining werden. Doch niemand wird überfordert und jeder wächst nach seinen Neigungen und Fähigkeiten mit.
Außerdem ist das persönliche Klima in der Schule sehr angenehm. read more