Friedrich Herrmann Rötschke, Zeitgenosse von Fürst Pückler, schuf Mitte des 19. Jahrhundert diesen eindrucksvollen Park, in der Gestaltung stark von Pückler beeinflusst. Imposant die Rakotz-Brücke, die aus sächsischem Basalt errichtet wurde.
200 Hektar des Rötschkens Besitztums wurden mit einheimischen und fremdländischen Gehölzen bepflanzt. Die augenfälligsten sind Trauerbuchen, dreißig Meter hohe Tulpenbäume, Magnolien, Trompetenbäume bis hin zu Scheinzypressen, Platanen und Pfaffenhütchen. In den Moorsenken wuchsen tausende Rhododendren und Freilandazaleen heran die, in die Gesamtanlage harmonisch eingefügt, mit ihrer vielfältigen Farbenpracht und Größe den Park zu seiner Einmaligkeit verhalfen.
Demenstsprechend verwandelt sich der Park im Frühjahr zu einem schier endlosen Blütenmeer - zu Pfingsten wird das Blütenfest gefeiert.
Kromlau findet sich zwischen Görlitz und Cottbus, nahe Bad Muskau. read more