Vom Kostmetikstudio Hautgefühl bin ich leider gar nicht überzeugt.
Ich habe das Studio aufgesucht, um mir mal wieder die überschüssige
Gesichtsbehaarung, sprich; Damenbart, Kinn, entfernen zu lassen und um
meine recht 'übbigen' Augenbrauen wieder vorzeigen zu könnnen. Am Anfang
war ja auch alles ganz gut. Ich habe schnell einen Termin bekommen und
wurde sehr zuvorkommend von der gepflegten Frau Tofote in dem sehr nett
zurechtgemachten Studio begrüsst. Den Preis fand ich auch ganz ok.
Das wars aber auch schon mit heiter Sonnenschein.
Kaum habe ich auf dem
Kosmetikstuhl Platz genommen, hat sich Frau Tofote regelrecht auf mich
gestützt. Kein: Wie hätten Sie es denn gerne? oder Fragen nach
Hautempfindlichkeiten oder so.
Ich hab ihr dann gesagt, dass Sie mir die
Brauen bitte nicht zu dünn machen soll, da ich das einfach nicht
ästetisch finde und es nicht zu mir passt.
Leider habe ich dann später
herausgefunden, dass ihr das herzlichst egal war.
Meine Augenbrauen
waren viel zu dünn und darüberhinaus war der Abstand zwischen beiden
Brauen viel zu groß. Man sieht dann immer so erschrocken aus und es
passt einfach nicht zu meinem Gesicht. Damit hätte ich ja noch leben
können aber die gute Dame hat sie mir auch noch schief gezupft! Als Sie mir den Spiegel vor die Nase gehalten hat, merkte Sie das wohl auchh selbst, liess es dann aber auch dabei.
Davon ahnte ich aber leider nix, denn es wurde nicht besser.
Den Spiegel
hätte ich mir sofort nach den Augenbrauen zeigen lassen sollen, nicht
erst ganz am Ende der Behandlung sonst wär ich wohl aufgestanden,
wäre gegangen und hätte meine Gesichtsbehaarung wie sonst auch zu Hause
oder bei Douglas entfernt. Ob die gute Frau Tofote das wusste? Denn nach
dem Zupfen fing Sie sofort mit dem Waxen an. Als Sie mir genauere
Nachfragen zum Wachs nicht beantworten konnte, wurde mir noch unwohler
als ohnehinn schon. Ich habe eigendlich den Anspruch an ein
Kosmetikstudio, dass man sich dort wohl fühlt und sich entspannen kann.
Leider machte mir das die Kosmetikerin nicht so leicht.
Nicht nur, dass
Sie am Anfang mit mir reden wollte, Sie zeigte sich eigendlich nur
gesprächig, wenn es darum ging, mir überteuerte
Hautreinigungsanwendungen anzupreisen. Dabei sollte es für Sie doch
offensichtlich sein, dass ich mir sowas als Schülerin nicht leisten kann
und zusätzlich auch kein Interesse daran habe. Versteht mich nicht
falsch, ich erwarte von einer Kosmetikerin nicht, mich die ganze Zeit zu
unterhalten, zu 'entertainen'. Auch ist mir klar, dass in gewissen
Situationen konzentriertes Schweigen angebrachter ist. Aber ich bin eben
der Typ, der Stille schlecht ertragen kann und habe das Frau Tofote
durch gezieltes Nachfragen und Anregungen durch Smalltalk auch recht
deutlich gemacht. Nur war Sie wohl zu sehr damit beschäftigt, mir mit
der Kosmetiklampe direkt in die Augen zu leuten und sich noch nciht
einmal dafür zu entschuldigen. Die schreckliche Musik, die einem wohl
zum entspannen verleiten soll aber eher das Gegenteil erreicht, war auch
nicht gerade hilfreich genug der Ausschweifungen, Frau Tofote machte
sich dann also über die verhassten Gesichtsstoppeln her.
Wieder wurde
ich skeptisch.
In meinen DO-it-Yourself Anleitungen wird immer wieder
darauf behaart, dass man die Streifen entgegen der Wuchsrichtung
abziehen muss. Oder mit der Wuchsrichtung beim Sugaring. Frau Tofote
hielt sich nicht daran und erklärte mir auf Nachfrage, man müsste den
Wachs nur entgegen der Wuschrichtung auftragen, der Rest sei egal. Ich
beliess es dabei, schließlich war Sie die Kometikerin und ich könnte
mich ja auch geirrt haben Hatte ich aber wohl nicht.
Die Hälfte der
Haare stand noch, ein Teil der Haare war auch einfach nur oberflächlich
abgerissen, sprich abgebrochen. Und obwohl Sie nochmals mit der Pinzette
meine Haut bearbeitet hat, sind besonders am Kinn noch viele Haare
geblieben. Und ich meine keine feine, dünne und blasse Häärchen
. Ich
rede von richtigen Stoppeln, dick, dunkel, lang und borstig.
Nun ja, das ganze viel mir natürlich schon beim ersten Blick in den
Spiegel auf, in den ich dann am Ende der Behandlung endlich einen Blick
werfen konnte. Aber ich lächelte, bezahlte und verliess, behaart wie ein
40 jähriger Mann und mit schiefen und viel zu dünnen Augenbrauen das
'Hautgefühl'.
Zugegeben, es ist meine Schuld, dass ich kein Tara
veranstaltet habe und im Internet schlechte Rezessionen zu
eröffentlichen ist auch nicht die feine Art. Aber ich muss zugeben, dass
es mir jetzt schon viel besser geht und ich in Zukunft bei Douglas
bleiben werde, (weil ich keinen guten Türken finde). Ich hoffe, ihr
könnt euch anhand meiner Bewertung selbst ein Urteil bilden. Meine
Augenbrauen sind jetzt übrigens wieder so halbwegs gerade. read more