Mitte August 2012 brachte mich mein Mann in die Nothilfe im Klinikum Freising. Ich hatte einen Fahrradunfall, mein rechter Arm schwoll an und ich hatte starke Schmerzen, eine blutende Schürfwunde und Strassenschmutz in der Handinnenfläche. Schnell erkannte die Dame von der Anmeldung das ich in schlechter Verfassung war und nahm mich umgehend auf, bat mich im Wartebereich zu warten, bis mich der Arzt aufrufe. Mir wurde ein Kühlpad gereicht für meine Schürfwund am rechten Knie. Dann warteten wir, im Gespräch mit 2 weiteren Warteten erfuhr ich, dass eine Dame mit den Rettungsdienst eingeliefert wurde und bereits seit 2 Stunden auf eine Behandlung wartet. Mehrfach fragte mein Mann nach, wann ich behandelt werde, meine Finger wurde blau und die Schmerzen wurde unerträglich. 1,5 Stunden lang wurden wir hingehalten, mit den Vertöstungen der Annahmedame dass wir als nächstes dran wären. Während dieser Wartezeit wurden weder Notfälle behandelt noch einer aus dem Warteraum aufgerufen.
Erst nachdem meine Schmerzen so stark waren, dass ich einen Weinkrampf erlitt wurde ich in den Behandlungsraum geführt. Mein Arm wurde 2 Minuten vom Arzt untersucht er vermutetet einen Ellenbogenbruch und ordnete Röntgen an. Ich beschrieb meine starken Schmerzen mit bitte um Schmerzmittel. Der Arzt teilte uns mit, dass er keine Schmerzmittel verabreichen dürfe. Nach dem Röntgen und weitere 1 Stunden Wartezeit im Flur der Nothilfe wurde mir salopp mitgeteilt, das mein Radiusköpfchen gebrochen wurde und mir nun eine Gipsschiene angelegt wird. Die weiteren Verletzungen interessierten den Arzt nicht, er empfahl eine OP im Klinikum FS und ich solle demnächst einen Termin vereinbaren.
Die Schwestern reinigten meine Wunde erst vor Gipsanpassung mit den Kommentar keine Ahnung wie wir nun die offene Wunde versorgen sollen wenn der Gips drankommt. Die Wunde wurde mit einen Kompressionsversband versorgt. Nach insgesamt 4 Stunden wurde ich aus der Nothilfe entlassen.
Da sich die Schmerzen über Nacht verschlimmerte, holte ich mir eine zweite Meinung im Klinikum rechts der Isar ein. Nach 1 Stunde mit Röntgen und neuer Gipsschiene wurde ich dort entlassen. Eine OP ist nicht notwendig, dort wurden meine Schürfwunden im Handinnnenbereich medizinisch versorgt und ein neuer Gips wurde angelegt, der aus dem Klinikum FS wurde zu streng angepasst, dies führte zu den Schmerzen, man wunderte sich über die unzureichende Wundversorgung.
Auch bekam ich umgehend Schmerzmittel als ich darum bat. Durch den Feiertag wurden wir sogar Schmerzmittel mit nach Hause gegeben.
Im allgemeinen hatte ich den Eindruck, der behandelte Arzt im Klinikum Freising war insgesamt mit seiner Tätigkeit in der Nothilfe überfordert und den Schwestern war vieles Gleichgültig. read more