Herr Resa mag ein guter Arzt sein für jemanden, der mehr oder weniger gesund oder krank ist, je nachdem, wie man es sieht. Wenn allerdings eine schwere Erkrankung vorliegt, die letztendlich auch zum Tod führt, fehlt mir für diesen Arzt jedes Verständnis. Das Bemühen um den Patienten beschränkt sich auf gelegentliche Besuche, die Angehörigen werden in die Behandlung nicht mit einbezogen, Hilfestellung wird ihnen nicht gegeben, es wird auch nicht versucht, die Angehörigen in irgend einer Form auf den Verlauf der Krankheit vorzubereiten. Hilflos steht man als Sohn oder Tochter da, sieht die Eltern leiden und kann nichts unternehmen, weil sich der Arzt auf seine Schweigepflicht beruft. Dass es möglich ist, Angehörige von todkranken Patienten zu unterstützen und dabei die Schweigepflicht nicht zu verletzten, ist Herrn Resa offenbar nicht bekannt. Die Einschaltung eines Pflegedienstes und Verabreichung von z.B. schmerzstillenden Mitteln, wird von ihm sträflich hinausgezögert. Das Ausstellen von Rezepten geht leicht von der Hand, die Begutachtung eines Patienten offensichtlich nicht. Für mich würde ich Herrn Resa als behandelnden Arzt ablehnen. Und ich kann ihn mit gutem Gewissen auch keinem empfehlen.
Das Vorstehende ist nicht einfach nur so dahin gesprochen. Wir haben es bei unseren Eltern erlebt, die beide Herrn Resa vertrauten. Es war uns also nicht möglich, einen anderen Arzt einzuschalten. Wir haben unsere Eltern bis zu ihrem Tod leiden sehen, und das mit einem behandelnden Arzt, der sich hinter seiner Schweigepflicht versteckt hat. Herr Resa - Nein Danke! read more