Nie wieder IKEA Siegen! Wir fahren in der Regel nach Koblenz und finden dort neben einem sauberen, hübschen und gut gelüfteten Laden mit freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern einen aufgeräumten Parkplatz und ein sauberes Restaurant, in dem die Mitarbeiterinnen tatsächlich bis zur Schließung des Restaurants darum bemüht sind, einem gutes Essen anzubieten.
In Siegen sind Kunden nur störend: Mitarbeiter sind kaum zu finden und acht von zehn sind patzig und genervt.
Das Restaurant beginnt bereits eine Stunde vor Schließung damit, nur noch klumpige Reste von vertrocknetem Kartoffelbrei und anderen alten (auch Fisch-)Gerichten anzubieten. Frische Pommes? Fehlanzeige, denn die Fritteusen sind bereits geleert und gesäubert. Wir schließen doch gleich, so die Frau hinter der Theke um 19.15 Uhr 45 Minuten vor Ladenschluss.
An den Kassen stehen Schlangen bis deutlich in den SB-Bereich, weil nur zwei geöffnet haben, an denen bar bezahlt werden kann. Dort werden die Kunden zusätzlich von einem jungen Burschen in Anzug aufgehalten, der kontrolliert, ob korrekt abgerechnet wird.
Während sich die beiden Kassiererinnen in Hektik üben, stehen insgesamt fünf Kollegen in Sichtweite und Kleingruppen mit Händen in den Hosentaschen herum, plaudern, lachen oder schleichen umher, um hier ein Teil zu bewegen und da eines anders herum einzuordnen.
Auf dem Parkplatz stehen überall zwischen den Autos, auf den Gehwegen, in der Begrünung Einkaufswagen herum, die Kunden nicht zurückgebracht haben und die niemand eingesammelt hat. Dafür fehlen sie im Geschäft die Stellen, an denen Wagen zum Mitnehmen stehen sollten, sind leer.
Wer es nicht anders kennt, mag damit zufrieden sein. Für uns existiert der IKEA Siegen nicht mehr. read more