Ingo hiess der geistige Vater des urigen Konzepts der Kleinen Tonhalle. Aus einer abgestandenen…read moreKneipe kreierte Ingo ein Spaghettimonster der dritten Art. Unbeschreibliche Ingredienzien identifizierbar waren Dosenpilze und die gesamte Knoblauchernte Transsylvaniens wurden in einem riesigen Topf zu einer Spaghettisauce aufgekocht. Letzte Bestellung: 0:30 h.
Statt sich mit verschiedenen Geschmacksrichtungen aufzuhalten, schuf Ingo Vielfalt durch Mengen-Variation: Vom Anfänger über Normal bis zu schieren Lastwagenladungen konnte man sich den Bauch vollschlagen, auch die Dimensionen des Käseberges waren wählbar.
Leider ging Ingo vor der Zeit von uns, doch während er im Himmel mit einer Harley die Route 66 auf- und abfahren kann, besassen die neuen Betreiber die gastronomische Intelligenz, Ingos Spaghetti-Angebot weiter zu führen. Es wurde sogar besser: statt des für verschiedene Nachwirkungen berüchtigten Neufang-Biers gibt es nun das bekannt gute Bitburger, dem als einziges abgeht, dass es nicht im Saarland gebraut wird. Dazu ist die Wirtsfamilie in der Regel besser gelaunt als Ingo, und es gibt ein paar Alternativen zu den Spaghetti, die zu probieren sich lohnt: ein Tipp wäre beispielsweise der Salat mit Entenbrust.
Obwohl das Lokal nicht klein ist und etwas weg vom Schuss auf der anderen Saarseite liegt, erfreut es sich grosser Beliebtheit. Aehnlich wie die Kneipen auf der Nauwies ist es zudem weitgehend tourifrei.
Wenn man sich mal so richtig mit garantiert ungesundem Essen den Bauch vollschlagen möchte, gibt es nichts besseres in Saarbrücken.