Ich kann die Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Hendrik Hagen aus den folgenden Gründen nicht empfehlen:
1) Ich habe das Mandat am 12.03.2026 beendet. Zu diesem Zeitpunkt war unser Einwanderungsantrag rund 60 Tage nach Einreise noch nicht eingereicht.
Nachdem ich angekündigt hatte, eine negative Bewertung zu schreiben, drohte mir Herr Hagen am 16.03.2026 schriftlich mit folgenden Worten:
"Vor der negativen Bewertung meiner Arbeit durch Sie warne ich indes ausdrücklich. Sollten Sie eine entsprechende Negativbewertung ausbringen, um Rache an mir zu üben, werde ich zivil- und strafrechtlich gegen Sie vorgehen."
Damit unterstellt Herr Hagen ausdrücklich, dass eine negative Bewertung aus "Rache" erfolgen würde. Ich nehme diesen Vorgang in diese Bewertung auf, da mir im Zusammenhang mit meiner angekündigten Bewertung eine solche Drohung ausgesprochen wurde.
2) Während der 18-monatigen Zusammenarbeit wurde er mehrfach darauf hingewiesen, dass sowohl mein Mann als auch ich unter Behinderungen leiden, darunter eine mobilitätsbezogene Behinderung meines Mannes infolge einer schweren Knöchelverletzung im Jahr 2024, die eine Operation und umfangreiche Physiotherapie erforderte und weiterhin zu Einschränkungen bei kaltem oder nassem Wetter sowie nach körperlicher Belastung führt.
Hendrik hatte uns nur ein einziges Mal persönlich für ungefähr 2 Stunden getroffen, und nach der Kündigung schrieb er einen herablassenden Brief, in dem er zunächst feststellte:
"Dessen ungeachtet wirkte Ihr Ehemann am 03.03.2026 nicht behindert. Er spielte mit Ihrem Hund und lief in der Wohnung umher."
Diese Beobachtung basierte ausschließlich darauf, dass mein Mann unserem Assistenzhund zweimal den Bauch gekrault und Hendrik ein Glas Wasser geholt hatte - seine einzigen Bewegungen während des Treffens. Hendrik ergänzte diese Aussage unmittelbar mit:
"Dass Sie auf ständige Medikamentierung angewiesen sind, ist ebenfalls eine neue Information. Ich bin - wie Sie wissen - kein Mediziner und vermag deshalb nicht einzuschätzen, welche Medikamente Personen mit posttraumatischer Belastungsstörung benötigen."
Meiner Meinung nach ist es höchst unangemessen und respektlos, während eines einzigen zweistündigen Treffens eine Einschätzung zur Behinderung eines Mandanten abzugeben und gleichzeitig zuzugeben, kein Mediziner zu sein - insbesondere, da beide Behinderungen ihm mehrfach in den Jahren 2024 und 2025 mitgeteilt worden waren.
3) In mehreren Fällen erhielt ich auf E-Mails keine oder erst nach wiederholten E-Mail-Anfragen und/oder telefonischen Nachfragen eine Rückmeldung. Im Termin am 03.03.2026 teilte uns Herr Hagen mit, dass seine Abwesenheit die Einreichung nicht wesentlich verzögern werde. Dies haben wir so verstanden, dass die Einreichung kurzfristig erfolgen würde. Nach einer Nachfrage am 06.03.2026 blieb eine Rückmeldung aus. Am 10.03.2026 wurde uns mitgeteilt, dass der Antrag noch nicht gestellt worden sei; am 11.03.2026 wurde bestätigt, dass wir bis zum 16.03.2026 warten müssten.
4) Am 11.03.2026 teilte ich Hendrik mit, dass meine Erwartungen als Mandant nicht erfüllt wurden - konkret, dass von ihm genannte Fristen eingehalten werden sollen. Hendriks Reaktion war zu erklären, dass er nicht mein Angestellter sei und ich weder Fristen setzen noch ihn an Zeitpläne binden dürfe, und fügte hinzu, dass ich versuche, seine Arbeitszeiten zu kontrollieren und ihn als "Spielzeug" zu benutzen. Als ich wiederholte, dass ich als zahlender Mandant das Recht habe, Erwartungen zu setzen, griff Hendrik zu persönlichen Beleidigungen - er verglich mich mit Präsident Donald Trump, nannte mich arrogant und herablassend und bezeichnete meine Kommunikation als aggressiv.
Diese Bewertung gibt meine persönlichen Erfahrungen sowie meine daraus entstandenen Einschätzungen während der Zusammenarbeit wieder und bezieht sich auf konkrete Vorgänge im Rahmen des Mandats.
Sämtliche hier geschilderten Vorgänge, Termine und Zitate sind durch schriftliche Korrespondenz (E-Mails) sowie Gesprächsprotokolle lückenlos dokumentiert und belegbar. read more