Ein Rückblick auf die letzten 12 Lebensjahre ist ein Rückblick auf 12 Jahre im Haus Lörick. Es waren gewonnene Jahre. Ich tauschte ein Alleinsein und Einsamkeit in der gewohnten Eigentumswohnung mit einem liebevollen Umsorgtsein in einem Seniorenwohnstift, das von Anfang an mein Zuhause war.
Die Idee des Haus Lörick war und ist: den Menschen, die ein arbeitsreiches Leben geführt und es damit zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben, manche Erschwernisse des Alters zu ersparen und ein möglichst aktives und lebenswertes Leben zu ermöglichen. Die Bewohner kommen aus allen möglichen Berufen. Sie waren Ärzte, Juristen, Studienrätinnen sowie Angestellte in gehobenen Positionen und natürlich auch Hausfrauen.
Es herrscht eine kultivierte Atmosphäre, in der man sich wohlfühlen kann. Die Angebote des Hauses: kulturelle Veranstaltungen auf hohem Niveau, Kurse für Körper und Geist. Manche Kurse dienen der Geselligkeit, in denen man zwanglos die Mitbewohner kennenlernen kann. Und die wünschen wir uns so: noch fit, geistig rege, weltoffen. Es wäre falsch, mit dem Einzug zu warten, bis es zu Hause nicht mehr geht. Dann muss man sich natürlich für ein Pflegeheim entscheiden.
Natürlich werden wir hier im Haus Lörick auch älter und eventuell pflegebedürftig. Dann können wir in unseren Appartements ambulant versorgt werden. Für schwere Fälle haben wir eine eigene Pflegestation, die bei der letzten Prüfung durch den Medizinischen Dienst ein hervorragendes Ergebnis erreichte. In allen 4 Prüfungskategorien wurde eine 1,0 erzielt, bei der Gesamtnote steht ebenfalls eine 1 vor dem Komma!
Ich selbst bin 91 Jahre alt und habe weder ambulante noch stationäre Pflege nötig. Hier bei uns heißt es: Wer im Haus Lörick ist, lebt 5 Jahre länger als der Durchschnitt.
Ilse Tellers read more