Ich habe beim Bügeln mein Bolero verbrannt. Was nun? Panik!!! Es ist Montag und die Hochzeit findet am Freitag statt. Wir suchten im Internet nach einem Brautausstatter. Nach einiger Zeit wurden wir fündig. Wir wohnen ca. 30 km entfernt und die Anfahrt war für uns günstig, entschieden wir uns für Bonn Endenich, das Haus der Braut. Ich rief dort an und schilderte meine Situation und fragte, ob ich eine Chance auf ein neues Bolero- Jäckche hätte. Man sagte mir, ich solle vorbei kommen. Dies taten wir dann auch. Wir kamen in Endenich an, gingen in das Geschäft. Dort war gerade eine junge Braut und probierte ein Hochzeitskleid an. Die Chefin sah uns , nahm uns aber nicht für voll. Sie fragte nicht nach unserem Anliegen, sondern ließ uns im Geschäft stehen ohne uns zu beachten und uns einen Platz anzubieten. Wir verbrachten eine 3/4 Stunde in dem Laden, ohne dass man Notiz von uns nahm. Als dann die vorhergehende Kundschaft fertig war und den Laden verlies waren wir endlich an der Reihe. Die Chefin des Ladens gab mir Bein Bolero zur Anprobe. Ich sagte ihr, dass ich ein weißes Kleid habe. Sie gab mir einen champagnerfarbenen Bolero zur Anprobe. Dieser war viel zu eng. Ich bemängelte dies und fragte nach einer größeren Größe, doch ich bekam zur Antwort, dass ich in diesem Teil ja auch keinen Entchentanz vollziehen solle. Dies fanden mein jetziger Ehemann und ich sehr anmaßend. Doch dann machte die Chefin des Ladens uns den Vorschlag, ein neues, größeres und Weißes Jäckchen beim Hersteller zu bestellen. Dies fanden wir sehr nett. Sie tat es auch dann und sicherte uns zu, dass es bis zum Mittwoch geliefert werde. Auf meine Frage hin, wenn es nicht rechtzeitig kommt, was dann, sicherte uns die Chefin des Ladens zu ein Storno zu machen und wir bekommen unser Geld zurück. Wir waren froh und ließen uns auf das Geschäft ein. Ich zahlte die gesamte Summe in Bargeld an plus Portogebühren. Am folgenden Mittwoch fuhr mein damaliger Bräutigam gegen 13:30 Uhr in das Geschäft, weil wir an diesem Tag noch keine telefonische Nachricht, wie ausgemacht erhielten. Das Bolero war noch nicht da. Die Mitarbeiterin des Geschäftes versprach sich bis spätestens 17:00 Uhr zu melden. Da wir in Zeitdruck waren, wir am Donnerstag um 4:00 Uhr zum Ort unserer Trauung fuhren, rief ich nochmals gegen 16:00 Uhr im " Haus der Braut" an. Ich bekam die Auskunft, es ist keine Lieferung gekommen und es kommt auch keine Lieferung mehr. Ich bat, der Chefin auszurichten, die Sache zu stornieren. Daraufhin gab mir die Mitarbeiterin die Auskunft, dass die Chefin mich zurückruft. Ich wartete den ganzen Abend auf besagten Anruf, doch dieser kam nicht. Wir riefen dann ein Brautmodengeschäft am Ort unserer Trauung an, erklärten unsere Situation und wurden sehr nett gebeten den nächsten Tag vorbei zu kommen. Wir waren auch dort erfolgreich und wurden sehr nett bedient.
Am Montag nach unserer Hochzeit fuhren wir nach Endenich in das Haus der Braut. Wir wollten unseren Kauf wie mündlich mit der Chefin vereinbart stornieren. Die Chefin des Hauses war nicht anwesend und deren Mitarbeiterin wollte, dass wir uns das Geld überweisen lassen. Ich war dagegen. Wir verließen den Laden und kamen später wieder. Die Chefin trat uns schon sehr wütend entgegen. Sie brauchte die Worten, es wäre nie eine Stornierung ausgemacht worden und wir bekämen unser Geld nicht zurück. Das Jäckchen wäre um 17:30 Uhr am Mittwoch eingetroffen und sie hätte verucht uns anzurufen. Sie hatte meine Handynr.. Es war kein Anruf und auch keine Nachricht darauf. Wir verglichen die Handynr. auf dem Lieferungsschein. Sie stimmte. Also wir wurden nicht angerufen. Die Mitarbeiterin, die mir sagte, dass keine Lieferung mehr komme, stritt dies am Montag auf Nachfrage ab. Die Chefin stritt auch die mündliche Vereinbahrung auf Storno ab, war uns gegenüber sehr ungehalten. Sie hätte ja noch eine Notösung gehabt. Das zu enge andersfarbige Jäckchen. Ich war sehr entäuscht und wütend und verließ den Laden mit den worten, dass man dies nicht weiterempfehlen könne. Mein Freund ließ sich den Bolero aushändigen und verließ darauhin auch den Laden.
Fazit: Wo ist hier das geschäftsmäßige, kundenfreundliche Verhalten geblieben? Gilt das Logo nicht mehr, Der Kunde ist König? Ich habe meine Vereinbahrung eingehalten, das Geld bezahlt.. read more