Vor meinem
Besuch der Praxis Guido Meurer war ich bereits 2 mal bei Dr. Fiedel,
der meine Hämorriden professionell und unproblematisch behandelt
hat. Bei Meurer kann man davon leider nicht sprechen. Er ist
unfreundlich und auf menschlicher Ebene inkompetent. Bei
meinem ersten Besuch musste ich 2 Stunden auf meine Gummibandligatur
warten. Anders als damals bei Dr. Fiedel hatte
ich ein unangenehmes Gefühl und Schmerzen im Genitalbereich. Als
ich bereits draußen war, bemerkte ich einen Harndrang, der
zusammen mit den Schmerzen in den Genitalien ziemlich schnell
unerträglich wurde. Nach
einer halben Stunde seit der Behandlung hielt ich es nicht mehr aus
und rief einen Notarzt. Im Krankenhaus wurde ich mit genügend
Schmerzmitteln versorgt, dass ich später wieder nach Hause
konnte. Der anwesende Oberarzt und Chirurg empfahl mir, am nächsten
Tag wieder den Proktologen aufzusuchen. Er
wunderte sich darüber, dass Meurer nach einem solchen operativen
Eingriff mir weder einen Bericht, noch eine Notrufnummer mitgab, eben
für Notfälle wie meinen.
Am
nächsten Tag rief ich in der Praxis an und fragte, ob sie mich
wegen diesem Vorfall und meinen zwar milderen, aber immer noch
existenten Schmerzen nicht nach möglichst kurzer Zeit behandeln
könnten. Obwohl mir eine kurze Wartezeit versprochen wurde,
musste ich trotzdem noch ganze 50 Minuten warten. Auf Nachfrage hin
erhielt ich nur, dass ich nach Möglichkeit reingeschickt würde. Meurer
sagte mir nach einer kurzen Untersuchung, alles wäre in Ordnung
und die Ligatur erfolgreich. Anscheinend war das Band aber zu weit
oben, sodass er es dann wieder etwas herunter ziehen musste, um die
Entzündung zu senken. Möglicherweise war es ein Fehler
seinerseits, der zu den schlimmen Schmerzen am vorherigen Tag geführt
hat. Zu
Hause ging es mir jedoch auch bis zum übernächsten Tag
relativ gut. Dann hatte ich im
Zusammenhang mit dem Stuhlgang eigenartige
Symptome und Schmerzen. Hierzu muss gesagt werden, dass ich seit über
einem Jahr unter einer chronischen Entzündung leide, die mit
langer Antibiotikaeinnahme behandelt wurde und so die Darmflora
geschädigt hat. Verständlicherweise musste ich aus Angst,
dass die neuen Symptome etwas damit zu tun haben und vielleicht sogar
auf etwas Schlimmes hinweisen könnten, einfach wieder in die
Praxis. Wieder wurde mir eine kurze Wartezeit versprochen, welche
diesmal auf 1,5 Stunden hinauslief, obwohl zu der Zeit allen
Patienten standardmäßig eine einstündige Wartezeit
versprochen wurde (die wahrscheinlich niemals eingehalten werden
konnte). Wieder
machte er eine Untersuchung, sagte aber, es würde insgesamt
wesentlich besser aussehen als beim letzten Mal. Nun dachte ich mir,
als Patient wird man doch wohl ernst genommen und fragte, ob es nicht
eben mit der Entzündung in Zusammenhang stehen könnte und
sich durch die Ligatur irgendetwas verschlimmert hat. Statt
eine Antwort auf meine Frage zu geben, bemühte er sich wie nur
möglich, sie zu verdrehen. mir zu sagen, dass ich bloß
nichts unternehmen und erst 2 Wochen warten soll. Erst
nachdem ich 2 Wochen gewartet habe, kann ich mich an einen
Gastroenterologen wenden,
sagte er in einem bereits unfreundlichem Ton.
Denn er kümmert sich ja nicht um dieses Fach. Auf weitere
Nachfragen, ob nicht irgendwas passiert sein könnte, warum die
letztes Mal verschriebenen Zäpfchen nicht helfen (und antwortete
selbst noch, dass sie die durch die erfolgreiche Ligatur entstandene
Wunde reizen), ob nicht noch etwas hilft, wurde er urplötzlich
hysterisch und schrie regelrecht. So als könnte ich kein
Deutsch, musste er
mir unbedingt nochmal deutlich und in einem sarkastischen Ton sagen:
Ich zuständig für Enddarm. Ich nicht zuständig für
das was oben passiert. Das
mir unter anderem der Hinweis darauf gereicht hat, doch zum
Gastroenterologen zu gehen, wenn sich meine Probleme nicht bessern,
hat er nicht verstanden. Er sagte, es reicht
ihm, ich würde ja sowieso nicht auf ihn hören und kann ja
mein eigenes Ding machen. Und
das, obwohl ich weiter höflich war und ihm in einem ruhigem Ton
gesagt habe, dass ich ihn zwar verstehe, aber er doch verstehen muss,
dass ich jahrelang leide, Angst habe und nicht einfach warten kann,
ohne dass ich Gewissheit bekomme. Er bekommt von
mir eine Frage, und statt meine Sorgen zu besänftigen, redet er
vollkommen sinnentfremdet drumherum und behandelt mich so, als wäre
ich ein kleines Kind. Eine
Entschuldigung für dieses unerhörte Verhalten bekam ich
nicht. Nie im Leben habe ich einen solchen
Umgang von einem Arzt erlebt und hätte es auch nie
erwartet. Dabei
muss man miteinbeziehen, dass Meurer ein ehemaliger Ober- und Notarzt
in der Chirurgie ist. Daher musste ich mich
einfach weigern, in meiner Rezension vor dem Namen Meurer den Titel
Dr. zu verwenden. Ganz
egal, wie es einem geht, in dieser Praxis wird man niemanden finden,
der die Sorgen der Patienten ernst nimmt. Sie werden regelrecht wie
auf einem Fließband abgearbeitet, und zwar auf einem sehr, sehr
langsamen. Fürsorge und ein offenes Ohr ist read more