Für einen Besuch sollte man als Einzelbesucher unbedingt Zeit mitbringen. Viele authentische Alltagsgegenstände und Räumlichkeiten sollte man nicht erwarten, aber wer sich darauf einlässt, die ausführlichen und anschaulichen Texte der gut strukturierten und umfangreichen Dauerausstellung zu lesen, erhält ein sehr gutes und sehr umfassendes Bild von den NS-Euthanasieverbrechen im Allgemeinen und im Speziellen in Hadamar. Durch die Schilderung von vielen Einzelschicksalen wird Geschichte greifbar und berührt.
Die Kellerräume jagen einem Schauer über den Rücken und komplettieren zusammen mit dem Busschuppen das in der Dauerausstellung gewonnene Schreckensbild.
Auf dem Friedhof etwas oberhalb findet man die Ruhe, das Gesehene und Gelesene wirken zu lassen. read more