Stoltzes Bauwerk in Dresden
Dresden und seine vielen historischen Gebäude sind definitiv die eine oder andere Reise wehrt. Ich kann mich erinnern, als ich im Gymnasium war, sind wir einmal mit der Klasse auf Klassenfahrt in Dresden gewesen. Die Stadt ist sehr schön, die Leute super nett und auch das Nachtleben und die Szene, die eher für junge Leute ist, ist sehr ausgeprägt.
Damals war die Frauenkirche noch nicht fertiggestellt, also die Restaurierungsarbeiten. Wir konnten leider nicht rein und sind nur mit einer Stadtrundfahrt daran vorbei gefahren. Ich fand es sehr schade, denn immerhin ist sie ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte des zweiten Weltkriegs. Auch wenn die Semperoper und das Grüne Gewölbe sehr interessant waren und immer noch sind, die Frauenkirche hat es mir angetan. Eigentlich heißt sie "Kirche unserer Lieben Frau", dieser ursprüngliche Name bezieht sich auf die Heilige Maria. Sie wurde zwischen 1726 und 1743 erbaut und viel leider den Luftangriffen im Frühjahr 1945 zum Opfer. Vor den Ruinen der Kirche stand damals das Denkmal von Martin Luther.
Die Führung in der Frauenkirche heute ist wirklich sehr interessant und man lernt noch viel dazu. Mein Vater hatte letzten Herbst Seminargruppentreffen in Dresden und ich habe mich entschieden mitzufahren, da ich sonst eher selten die Chance habe von der Uni, die im Südwesten liegt, dorthin zu kommen. Während der Führung wird auch betont, dass die Kirche auf der einen Seite nicht mehr so aussieht wie das damalige Original. Dies war damals, zu Beginn der Planung eines Wiederaufbaus, ein Kritikpunkt. Architekten befürworteten das Vorhaben zum einen, andere waren dagegen, weil nicht nur ein Mahnmal an den Krieg verlorengeht, sondern auch der ursprüngliche Charakter.
Ich finde den Wiederaufbau gelungen und kann einen Besuch der Frauenkirche nur empfehlen. read more