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16 years ago
Das ist eine wirklich sehenswerte Grabstätte eines Industriellen. Friedrich Harkort "DER VATER DES RUHRGEBIETS".Mitten im Wald gelegen , hat etwas mytisches an sich. Diesen Ort kann man wunderbar mit dem Mountainbike (und auch zu Fuß) erreichen mit einer super Strecke durch die Herdecker Wälder und mitten drin taucht auf einmal diese Grabstätte eines berühmten Mannes aus unserer Region auf . Das hat was. Hier ist die Grabstätte der Familie Harkort vom Gut Schede.Das Gut Schede im westfälischen Herdecke ist ein Adelssitz und heutiger Bauernhof, der bis auf das 9. Jahrhundert zurückgeht und auch Haus Schede genannt wird.Das Bauernhaus auf Gut Schede, ältester erhaltener Teil des auf einer Anhöhe des Ardeygebirges über der Ruhr gelegenen Gutes ist ein Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert, in dem ab 1640 der Richter Reinermann zu Wetter als Besitzer lebte.Ab 1748 lebte hier die Familie des Industriellen Peter Harkort, die mit dem Bau eines Rohstahlhammers im benachbarten Ort Wetter im Rahmen der Industrialisierung den Beginn der Eisen- und Stahlerzeugung im Ruhrgebiet mitgestaltete. Auch Friedrich Harkort wurde nach seinem Tod im Wald von Gut Schede in der nahen Familien-Erbgruft beigesetzt.Das Harkort'sche Herrenhaus auf Gut SchedeDas Herrenhaus wurde 1810 aus Ruhrsandstein errichtet und innen zu Anfang des 20. Jahrhunderts auf Vermittlung des Mäzens Karl Ernst Osthaus durch die Architekten und Designer Henry van de Velde und Peter Behrens umgestaltet. Gut Schede befindet sich bis heute im Eigentum der Familie Harkort und ist als Privatbesitz nur eingeschränkt zugänglich; öffentlich erreichbar ist es nur zu Fuß. In der Haupt-Scheune (erbaut 1805), die über eine fast einzigartige freitragende Dachkonstruktion verfügt und als Test für den Bau des Herrenhauses mit gleichem Dach gilt, finden nach der Tradition der Familie Harkort auch auf der circa 200 Jahre alten Lindenallee seit 1995 regelmäßig einmal im Jahr für drei Tage Kunstausstellungen für talentierte Künstler und damit verbundene Konzerte statt. Inzwischen befinden sich auf der Allee einige Skulpturen der letzten Jahre. Sehr selten sind auch die privat genutzten Jugendstilräume für die Allgemeinheit zugänglich. Sein persönliches Umfeld lag in der westfälischen Stadt Hagen und in deren Umgebung im Ruhrgebiet. Geboren wurde er als fünftes von acht Kindern des märkischen Eisenwarenfabrikanten und Kaufmanns (Reidemeister) Johann Caspar Harkort IV. im Haus Harkorten. Er war unter anderem Bruder des Bankiers und Eisenbahn-Pioniers Gustav Harkort und des Bergbauingenieurs und Offiziers Eduard Harkort. Nach der Grundschule auf dem Quambusch besuchte er ab 1799 die Gewerbeschule in Hagen. Diese schloss er im Jahr 1808 ab. Anschließend machte er eine kaufmännische Lehre bei der Firma Mohl in Barmen-Wichlinghausen. Ab 1813 nahm er zusammen mit seinem Bruder Gustav als Premierleutnant an den Befreiungskriegen teil. Bei Jumet wurde er zweimal verwundet und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Im Jahre 1818 heiratete er die Tochter seines früheren Principals, Auguste Mohl. Seine Tochter Luise heiratete 1856 den Wittener Industriellen Louis Constans Berger. Harkort starb hochbetagt und wurde in der Familien-Erbgruft in Herdecke bei Gut Schede beerdigt. INFORMATION ZU FRIEDRICH HARKORT:Friedrich Wilhelm Harkort (* 22. Februar 1793 in Westerbauer bei Haspe; 6. März 1880 in Hombruch), der Vater des Ruhrgebiets, war ein deutscher Unternehmer und Politiker in der Frühzeit der industriellen Revolution. 1861 erhielt Harkort den preußischen Roten Adlerorden 3. Klasse. Nach Friedrich Harkort wurde unter anderem der Harkortsee benannt. Das unternehmerische Wirken Harkorts war insbesondere von technischen und sozialen Pionierleistungen geprägt. Nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg hingegen stellte sich bei seinen Unternehmungen nicht ein. Der Grund hierfür dürfte nicht zuletzt darin gelegen haben, dass Harkort grundsätzlich jedem Interessierten gestattete, die von ihm errichteten Betriebe zu besichtigen, die dort praktizierten Verfahren im Detail zu studieren und bei Bedarf beim Aufbau entsprechender Betriebe mit Rat und Tat zur Seite stand. In seinem Bestreben, der industriellen Entwicklung seiner Heimat Vorschub zu leisten unterstützte er selbst tatkräftig die eigene Konkurrenz. Den tragischen Höhepunkt bildete dabei der Umstand, dass er ausgerechnet im Jahr 1847, in dem die Anbindung Hombruchs an die von ihm angeregte Stammstrecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft seine großen Besitzungen, die er 1827 dort erworben hatte, wirtschaftlich interessant werden ließ, er eben diese durch Pfändung und Zwangsverkauf weitestgehend verlor. In seiner Heimat galt Friedrich Harkort als unruhiger Geist. Nach dem Tode seines Vaters 1818 gründete er zunächst auf dem väterlichen Gut Harkorten eine Gerberei und betrieb einen Kupferhammer am nahegelegenen Deilbach. Schon ein Jahr später übergab er diese beiden Unternehmungen an Verwandte und gründete zusammen mit dem Elberfelder read more
Erbbegräbnis - funeralservices - Updated May 2026
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