Klar, der EDEKA ist riesengroß und man merkt, dass hier Leute versuchen, ein neues Einkaufskonzept umzusetzen.
Das Kassensystem, bei dem man sich zweimal anstellen muss, finde ich nicht wirklich hilfreich, mir tun vor allem die Mitarbeiter leid, die stehend die Artikel scannen und sich die ganze Zeit diese idiotische Computerstimme aus der Kasse anhören müssen. Ich glaube, nach 2 Stunden solcher Arbeit würde ich wahnsinnig werden. Die Idee des Bonziehens an der Fleisch- und Wursttheke - naja, nette Idee.
Soweit so gut.
Was mich persönlich allerdings richtig abschreckt, ist das System dahinter, dass einem Auswahl und Qualität vorgegaukelt wird, indem gefühlte 100x das gleiche Produkt angeboten wird.
Für mich ist es kein "Shoppingerlebnis", unter 60 Erdbeermarmeladen oder Gewürzgurken unterschiedlicher Hersteller aber mit identischen Zutaten auswählen zu müssen. Oder unter 300 inhaltsgleichen Spaghettis verschiedener Marken. Oder unter 35 verschiedenen Milchsorten und -anbietern oder 40 Eierproduzenten...
In Köln sagt man "Drei mal Null is Null is Null" und genau so ist es hier. Qualitativ hochwertige Auswahl findet man eher auf den Bauernmärkten oder im Ausland.
Marken alleine geben einem keine qualitative Vielfalt. Das hier ist für mich ökologisch fragwürdige Pseudo-Auswahl, womit ich nichts anfangen kann. read more