In der obigen Gemeinschaftspraxis habe ich heute versucht einen Termin zu vereinbaren. Über den Gesprächsverlauf möchte ich kurz objektiv berichten. Zunächst schilderte ich der Arzthelferin mein Anliegen. Unser 3jähriger Sohn scheint eine akute Bronchitis zu haben. Mein Mann und ich haben diese ebenfalls aktuell und werden mit einem Antibiotikum behandelt. Der Kleine ist in einer schlechten Verfassung, hat schlimmen Husten und seit heute Nacht Fieber. Ich bat darum, dass jemand kurz den Kleinen abhört und ggf ein Antibiotikum verschriebt, damit wir über das Wochenende beruhigt sein können. Man Versicherte mir, dass das kein Problem sei und ich um 13 Uhr reinschauen könne. Dann wurde nach meinem Namen gefragt und ich erzählte, dass ich Neukundin bin. Darauf wurde der Ton ein anderer. Das geht nicht, sie haben einen Aufnahmestopp. Zum Hintergrund: Mein Kinderarzt ist aktuell im Urlaub. Daraufhin erwähnte ich , dass mein Sohn Privatpatient ist. Das mache keinen Unterschied, es gibt keine Behandlungsmöglichkeit für Nichtkunden. Tja positiv sei erwähnt, dass in dieser Praxis ganz offensichtlich der Grundsatz der Gleichberechtigung herrscht. Negativ: Es macht mich unendlich traurig, dass einem offensichtlich kranken Kind nicht geholfen wird. Es geht doch nur um das einmalige Abhören. Da sich der Allgemeinzustand verschlechtert hat, werden wir heute Nachmittag den Weg in die Notfallaufnahme ins Kinderkrankenhaus Altona suchen. Das kann doch nicht der richtige Weg sein. Wirklich eine traurige Geschichte.. read more