Hallo
Der Aufenthalt in Edinburgh wurde zu meiner vollsten Zufriedenheit organisiert. Der Transport vom/zum Flughafen war perfekt vorbereitet und für die Dauer des Aufenthalts wurden wir mit vielen Informationen rund die Orte, an denen die Seminare stattfanden, informiert. Während des dreiwöchigen Aufenthalts hat die Gruppe sich morgens mit Journalisten getroffen, die Sprache geschult, kleinere Aufgaben gemacht und die Artikelthemen besprochen. Ich habe drei Artikel für das Magazin geschrieben, sämtliche Fotos bearbeitet und das Magazin in einer kleinen Gruppe auch mit dem Layouter aus Schottland gelayoutet. Nachmittags Exkursionen, Recherchen und Text schreiben.
Auch im privaten Bereich wurden wir gut in das Leben in Edinburgh eingeführt, sowohl hinsichtlich organisatorischer Aspekte (Bank, Post, Polizei, Krankheitsfall, etc.) wie auch hinsichtlich verschiedener Ausflugs- und Freizeitziele. Das Appartment hatte eine ideale Lage und entsprach vollstens meinen Anforderungen. Dort gab es alles, was für das tägliche Leben nötig ist, und es war sauber und ordentlich. Die genaue Tagesgestaltung neben den verbindlichen Vormittagstreffen mit professionellen Journalisten, den Nachmittagstreffen zur Recherche und den Layout Treffen blieb uns überlassen. Freizeit ist also teilweise mit Arbeit verbunden (da Reisemagazin das Endprodukt, auch eigene Vor-Ort-Recherche notwendig, Kontakt zu Einheimischen)
Eintritte und Fahrtkosten für alles was auf dem Zeitplan stand, ein Workshop Termin morgens und ein Recherche Termin nachmittags, war im Reisepreis (899 EUR für drei Wochen) mit drin; für weitere Eintritte und Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie für Essen (außer Willkommens-Frühstück) musste jeder Teilnehmer selbst aufkommen.
Die Freizeitgestaltung war eng an das Projektziel gebunden, ein Reisejournal zu erstellen. Besichtigungen und Unternehmungen hatten demnach auch einen Recherchehintergrund. Kirsty war unsere dauerhafte Ansprechpartnerin für Freizeitaktivitäten. Sie hat sich gern mit uns getroffen und uns vieles gezeigt. Gemeinsame Ausflüge halfen, die Stadt gut kennenzulernen. Auch Stella bot uns verschiedene Wanderungen und Ausflüge. Busfahrten zu Besichtigungspunkten wurden organisiert. Die meisten Wege waren zu Fuß zu bewältigen. Ansonsten gab es sehr viel Zeit, sich auf eigene Faust die Stadt anzuschauen und sich wie ein Einheimischer zu fühlen.
Die Zeit in der Stadt bestmöglich ausnutzen, die professionelle Unterstützung von Journalisten vor Ort intensiv nutzen und so viel wie möglich von der echten schottischen Kultur und Arbeitsweise kennenlernen. Es macht Spaß und man lernt eine Menge. Gute Vorabrecherchen machen 3 Wochen gehen schnell vorüber!
Zusammenfassung, was man bekommt
erste Informationen per E-Mail und Telefon durch Projektträger mehrere Monate vor Beginn des Projekts, detaillierte Informationen per Mail/Telefon kurz vor Abreise, Abholung am Flughafen und Transport zu den bereitgestellten Appartments, Organisation der Appartments, Bereitstellung Informations- und Kartenmaterial vor Ort, Organisation der Projekträume, Organisation der Workshops und Layout- und Projektmeetings, britische Korrekturleserin, Organisation projektbezogener Exkursionen und Meetings, Ansprechpartner für alle Fragestellungen während des gesamten Aufenthalts, Organisation der Abreise und des Rücktransports zum Flughafen
Was es bringt
Schreibtechnik verbessert, intensiv mit dem Alltagsleben der Schotten beschäftigt, sprachliche Kenntnisse und Kommunikationsfähigkeit verbessert, offener für fremde Kulturen und das Arbeiten im Ausland, Selbstsicherheit für die eigene Arbeit gestärkt, gute Referenz, weitere Netzwerke
Chris read more