Man muss sagen - das Goya passt sich an. Ich finde es klsse, dass dieser Schuppen trotz Nichtraucherschutz sich nicht auch noch in einen Raucherclub umgewandelt hat! Aber dafür hat der Besitzer dieser Lokalität ja die Anna in der Bavaria Passage, AB-Innenstadt, entsprechend umgewandelt, um mehr Umsatz zu machen - was ich traurig finde (Artikel in der Main-Echo: Nicht-Rauchen Tötet). Das Goya ist übersichtlich, und erinnert an ein zu großes, wohliges Wohnzimmer mit Tanzflächer.
Im Volksmund ist es gar unter diesem Terminus bekannt geworden. Herrlich. Unser Wohnzimmer!
Das neue Design im königlichen Purpur, außen wie innen, imponiert mir sehr, gefällt mir. Drinnen glitzert es, studio54 lässt grüßen.
Die Bar ist ein Traum an Glitter und besitzt ehrfürchtige Pallette an Alkoholika an der Wand hinter den Barkeeper.
Fazit: Ich finde, das Goya hat eine nette Wandlung durchgemacht und bietet zum einen viel House, ist sich aber mit der Ice Cream-Reihe dem HipHop weiter treu geblieben und bietet mit Just Friends-Motto-Feiern das beste aus beiden Welten (Hip-Hop & House). Damit treffen die Veranstalter den Nerv der Zeit. Ich finde es schwach, dass, wie im Nightlife (gottbewahre, ich weiß das nur vom Hörensagen), teils HipHop, teils House kommt an Just Friends - nix halbes und nix ganzes wie ich finde! Aber die Masse liebts und das Goya bleibt auf Erfolgsspur.
Meine Gründe warum ich dort bin:
1. Nichtraucher-Club
2. Gute Preislage (5-8 EUR, eigentlich nie 10 EUR wie in der Anna)
3. Antreffen von Freunden guten Geschmacks (Übersichtlichkeit)
4. weil es mein Dancefloor ist
Meine Gründe warum ich zu Hause bleibe:
1. Bei groß angekündigten, Szene-Parties (Ice Cream, Sunglasses at Night, Just Friends) kann es schon ziemlich eng werden - manchmal geh ich hin, manchmal spare ich mir den Menschendschungel.
2. Ich hätte gern eine größere Auswahl an DJs (DJ Quang, best in town!, und DJ D-Jack reichen nicht aus)
Grüße an die Goyaner Aschaffenburg, euer Mat. read more