Flammkuchenhaus Suprême in Leonberg
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Tipp am Anfang:
Flammkuchen!
Bier - mit freudiger, doch nicht zu hoher Erwartung.
Dessert auf eigene Gefahr.
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Bei Brauhaus Sacher gibt es die reguläre Speise- und Bierkarte, monatlich abwechselnde Aktionsbiere und halbmonatliche Saisonkarten.
Die hausgebrauten Biere von Sacher finde ich meistens interessant, aber nicht oft wirklich hervorragend. Wenn es um Röstnote geht, sind die Biere ordentlich. Doch die Aroma von speziellen Zutaten wie Holundersirup oder Beeren lassen sich nur zum kleinsten Teil in Fertigprodukte übertragen - kleiner als bei vielen Schnäpsen. Das Brauhaus haben mindestens, wahrscheinlichst schon mehr als 12 Sorten Aktionsbiere entwickelt, d.h., um (beinah) die ganze Reihe zu probieren, muss man dort dementsprechend so oft ein Getränk holen. Das habe ich doch geschafft. Angenehme Erlebnisse immerhin, in passenden Jahreszeiten mit irgendeinem Sacher-Bier auf ihrer Terrasse, dem ehemaligen Bahnsteig zu sitzen.
In der Küche wird dort gerne ausländische bis exotische Elemente eingesetzt, insbesondere auf der Saisonkarte. Einen Hauch von Spanien, Italien, Griechenland oder Kichererbsen und Avocados findet man hier und da. Unter all diesen Kreationen sind die "scharfe Maultaschen" auf der regulären Karte einer der wenigen Erfolge.
Und wie am Anfang erwähnt, was beeindruckend bei Sacher sind eigentlich die Flammkuchen mit reichlichem Geschmack und immer einer saisonalen Wahl - Bärlauch, Spargeln, Waldpilzen und winterlichen Geflügeln. Doch schon ein traditioneller Flammkuchen elsässer Art kann zeigen, was ihr Backmeister drauf hat. read more