Für mich persönlich ist das Bauhaus nach folgender Erfahrung gestorben. Abgesehen davon finde ich es nicht gerade sehr gut sortiert, preislich eher teurer als Mitbewerber und der Service mittelmäßig.
Und ihr solltet echt mal an eueren Einkaufswägen arbeiten!! Die meisten sind wie im Supermarkt, aber es ist immer noch ein Baumarkt, in dem auch sperrige Ware oder Säcke Zement, Blumenerde, etc. gekauft werden. Die normalen Baumarktwägen muss man echt suchen, weil es nur eine Hand voll gibt und meistens sind sie dann auch noch mit Klebeband etc. an den gesprungenen Griffen geflickt, damit man sich nicht die Finger einzwickt. Nur so als Tipp.
Der nächste Beitrag geht nicht direkt über den Markt, soll jeder davon denken was er will, aber ich muss mir einfach Luft machen. Ist schon eine Zeit her
Ich arbetete dort als Aushilfe. Mit einem Großteil des Personals kam ich sehr gut klar, sie waren zufrieden mit meiner Leistung und freuden sich, wenn ich ihnen zugeteilt wurde.
An einem Tag wurde mir aufgetragen beim Einräumen von Regalen mitzuhelfen. Auf einem Einkaufswagen standen mehrere Eisentore (Gartentore?). Diese waren sehr groß und lehnten alle auf einer Seite am Rahmen des Wagens (wer die wenigen flachen Wägen mit dem Bügel kennt, weiß was ich meine und in welchen Zustand sie sind). Keine Ahnung, der den Wagen so beladen hatte.
Jedenfalls musste dieser Wagen etwas zur Seite geschoben werden. Kaum bewegt, kippte er sofort in Richtung der einseitigen Beladung. Leider erkannte ich die Situation nicht vorher. Trotz Gegenstemmen konnte der Sturz nicht mehr ausgehalten werden, was leider mein zweiter Fehler war.
Bis auf die gewagte Beladung des Wagens mache ich hier keinem einen Vorwurf. Was dann kam, war allerdings im Nachhinein unverständlich.
Der Wagen kippte und trotz Gegenstemmen fiel er mit lautem Knall um und ich kam nicht schnell genug weg. Mein Fuß klemmte unter den Toren. Ein vorbeilaufender Mitarbeiter sah es, fragte aber nur Ist der Fuß noch dran?. Das war die gesamte Reaktion aller Aufschauenden.
Der Chef stand kurz drauf daneben und fragte, wer dafür verantworlich sei, worau ich mich meldete. Wütend schaute er mich an und meinte, ich soll es schnell aufräumen.
Noch leicht geschockt tat ich das mit einem Kollegen und hatte ein schlechtes Gewissen.
1-2 Stunden später wurden meine Schmerzen im Fuß immer heftiger beim Auftreten und mein Bein brannte. Ich ging zur Information und wollte es lieber einen Arzt zeigen.
Sie zeigten wenig Interesse und meinten ich könne gehen, wenn ich unbedingt wollte.
Im Krankenhaus wurde vorsorglich geröngt, jedoch nur eine schwere Prellung festgestellt und eine 11cm lange Schürfwunde, die mittlerweile gut blutete, das Sprunggelenk schwoll stark an, dass es kaum noch in den Schuh passte. Ich wurde vorsorglich mehrere Tage krank geschrieben.
Die Krankmeldung gab ich 1 Tag später ab.
1 Tag bevor ich wieder arbeiten durfte, lag ein Brief in meinem Briefkasten mit einer 2 zeiligen Kündigung.
Als ich vorbeifuhr und den Chef darauf ansprechen wollte, sagte er nur, dass es nicht an mir oder dem Unfall lag, sondern sie momentan generell keine Unterstützung mehr brauchen. O-Ton: Wenn ich könnte, würde ich sogar die Lehrlinge rauswerfen.
Als ich ein paar Tage später noch mal vorbeikam, um mich von meinen Arbeitskollegen zu verabschieden, standen Aufsteller im Eingangsbereich Aushilfen gesucht. Mehr brauch ich dazu nicht sagen. read more