Bereits drei meiner Kinder haben das Askanische Gymnasium erfolgreich durchlaufen und ich bin sehr zufrieden. Die Schule ist sehr strukturiert und zeichnet sich durch eine aktive Eltern- und Lehrerschaft aus. Die Lehrerschaft verjüngt sich zunehmend, so dass zahlreiche neue Impulse zu spüren sind und die Fachbereiche werden sehr gut und engagiert geführt. Sicherlich gibt es auch die einen oder anderen Lehrer, die man lieber umgehen möchte, aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und soll ja auch auf das Leben vorbereiten.
Es werden regelmäßig Exkursionen, Klassenfahrten und Kursfahrten angeboten und die Schüler führen zahlreiche Projekte durch. Es gibt vielfältige AGs, Konzertabende, Weihnachtsfeiern und vieles mehr, so dass wir als Eltern teilweise garnicht an allem teilnehmen können. Schülerprodukte werden ausgestellt und öffentlich wertgeschätzt, was wir sehr schön finden. Das Problem der Schule ist einfach, dass sie die eigenen Leistungen nicht über den Schulhof hinaus transportiert und in der Wahrnehmung schlechter dasteht als andere Schulen.
Meine Kinder sind mit der Stimmung und der Lernatmosphäre sehr zufrieden und sie gehen gerne an die Aska. Gewalt oder Mobbing ist meinem Wissensstand kein Problem, zumal die Kinder bereits ab der 7. Klasse zahlreiche soziale Gruppenaktivitäten durchlaufen. Außerdem bietet die Schule Mediationsprogramme an. Alles in allem ist die Schülerschaft kulturell und sozial sehr bunt und gut gemischt.
Noch eine Sache zur Leistungsbewertung. Auch meine Kinder kommen manchmal mit ihren Noten unzufrieden zurück. Die Lehrer, die ich kennengelernt habe, haben diese Noten aber anhand von Kriterien begründet. Und da wir nun mal fürs Leben lernen und nicht für die Schule, ist mir so eine strengere Benotung allemal lieber als irgendwelche Traumnoten von Nachbarschulen, wo die Lehrer Konflikten ausweichen und mein Kind weiterträumen lassen, denn die Abrechnung kommt spätestens an der Uni. Ich weiß von meinen Kindern, dass zahlreiche Abiturienten mit einem besseren Abitur das Studium abgebrochen haben, weil sie einfach den Anforderungen nicht gewachsen waren.
Langer Text, kurzer Schluss: Wir sind rundum zufrieden und haben auch unser letztes Kind wieder gerne an die Aska geschickt. read more