Meine Erfahrungen mit Dr. Leimer-Lipke und die gestorbene Hoffnungen…read more
Vorgeschichte:
Seit Jahren leide ich unter den massiven lebensverändernden Folgen, von Long Covid. Diverse Arztbesuche, Mittelchen und Präparate brachten nichts. Demzufolge sank die Hoffnung auf ein rudimentäres Maß, dass es jemals wieder einen ansatzweisen normalen Lebenszustand geben
könnte. Um so erfreuter, gepaart mit einem neuen Ansatz an Zuversicht, war ich als im RBB ein Beitrag ausgestrahlt wurde, das eine Ärztin in Berlin praktiziert, die einen neuen Ansatz verfolgt und laut Informationen auch Erfolge damit hat.
Erfahrung:
Bei der erfolgten Kontaktaufnahme, war ich auch über das Engagement positiv überrascht. Auch bei dem besuchten Informationstermin, klang alles vielversprechend und nachvollziehbar, fast
schon zu einfach und gut. Im Zuge der ausführlichen Informationen, wurden auch die selbst zu tragenden Kosten, in vierstelliger Höhe angesprochenen. Das lässt einem erstmal die Nackenhaare aufstellen, aber für die Möglichkeit einer Genesung, ist sicher nichts zu teuer. Auch
wenn das Aufbringen einer solchen Summe, gerade wenn man durch den Gesundheitszustand
sich nun als Rentner durchschlagen muss, sich als extrem schwierig darstellt.
Auch im Hinblick, dass die Betroffenen "Opfer" von Gain of Function Forschungen und deren vorsätzlich herbeigeführten oder durch Nachlässigkeit entstandenen Folgen, sind. Somit war mein Ansatz bei meiner Krankenkasse, zumindest partiell, eine Beteiligung an den Kosten zu beantragen.
Dies wollte Dr. Leimer-Lipke mit einer, so ich mich richtig erinnere,
"Notwendigkeitsbescheinigung" unterstützen, was auch laut Ihrer Aussage kein Problem darstellt, diese ausstellen zu lassen. Bei meinem Termin zur Auswertung der Laborwerte, war nach meiner
Einschätzung schon eine deutliche "Gehetztheit" wahrzunehmen, ganz anders als bei dem ersten Treffen. So wie man es von anderen Ärzten kennt, dass einem als Patient schon das schlechte
Gewissen plagt, wenn man noch eine zusätzliche Frage stellt. Arzt sein ist super, wenn nur nicht der nervige Patient wäre. Die Wochen vergingen, auf meine Nachfrage zu der Bescheinigung
entgegnete man mir, dass es nun doch ein Problem sei, diese zu erhalten, womit auch das anfängliche Engagement abrupt endete. Keinerlei Rückmeldungen, keine Informationen zu dem Ergebnis einer weiteren Blutentnahme. Ich hatte den Eindruck, ich war der Erste und einzigste
Patient, dem diese Vorgehensweise offeriert wurde .... Zufälle gibt es. (Ironie off) Was mich ebenfalls irritierte, dass zu keiner Zeit eine Anamnese, erstellt wurde. Vielleicht bin ich ein ewig gestriger und es ist nicht mehr zeitgemäß, einen detaillierten Patientenstatus aufzunehmen. Um
Kosten im Gesundheitswesen einzusparen, wäre dies doch eine Option und man benutzt nur noch Würfel, irgendwann muss es nach Murphys Gesetz, dann auch mit der tatsächlichen Diagnose, übereinstimmen.
Hierzu muss ich mich an die mehrmalige deutliche Aussage, während der
Informationsveranstaltung erinnern, wo explizit auf den moralischen Aspekt der Behandlung verwiesen wurde und nicht das es vorrangig einen finanziellen Aspekt gibt.
Nach meinen Erfahrungen, den daraus resultieren Umgang mit Hilfesuchenden und den nun vollständigen Verlust der Hoffnung durch Behandlung und die mögliche Verbesserung, ist es auch
hier, nach meinem Eindruck, mehr Schein als Sein.
Quintessenz:
Auch muss man aus meiner Sicht, den vorgeschobenen moralischen Aspekt, in Frage stellen. Man ist und bleibt alleine mit seinen Problemen, Sorgen und Symptomen. Getreu dem Motto, im Westen nichts Neues.
Ich kann somit, bezogen auf eine mögliche Long Covid Behandlung, nur von Dr. Leimer-Lipke abraten, da nach meinen Erfahrungen und Einschätzungen, hier mehr Versprechungen und heiße Luft abgesondert werden, als eine wirkliche Behandlung erfolgt. Es sein denn, das man den geforderten Betrag aus der Portokasse zieht. Dann sind wahrscheinlich andere Verfahrensweisen,
möglich.
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Bei Auffinden der Rezession vom Frühling 2024, stellte ich mit erschrecken, extreme Parallelen fest.
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Somit ist nach meiner Einschätzung eindeutig belegt, dass es keine subtile Wahrnehmung der
Vorkommnisse ist. Weiterhin und das ist wesentlich erschreckender, ist der Fakt, dass es ganz offensichtlich, nur um das liebe Geld geht, dass ist selbstverständlich nur mein Gefühl. Wer nicht zahlt, fällt einfach aus dem Focus und dem Engagement raus ...
Wie doch die Puzzleteile, selbstständig ihren Weg zum Großen und Ganzen, zusammenfinden.
* Die Blutentnahme zur speziellen Diagnostik, ist eine Igelleistung, die in Höhe von rund 110€ ebenfalls die Börse belastet