Wir, 6 Erwachsene und ein Kind, waren heute, an einem sommerlichen Samstagabend im Akropolis in Erbenheim essen.
Der erste optische Eindruck, sowie die Begrüßung des Chefs machten zunächst einen guten Eindruck.
Das Restaurant ist gepflegt, die Tische schön eingedeckt.
Leider muss ich nun die vorigen Bewertungen folgend aus meiner Sicht negieren.
Der Service, eine gestresste Dame, der man es nicht nur subtil anmerkte, sondern die es uns auch deutlich hat spüren lassen, bediente uns widerwillig.
Ein freundlicher Umgangston, sowie gastronomische Kompetenzen fehlten, dafür gab es andere Getränke und Brot, als das was wir bestellt hatten. (Sie dachte wohl wir würden es nicht merken).
Die Qualität des Essens entsprach weder mengentechnisch noch geschmacklich unseren Vorstellungen eines guten Griechen.
Wir hatten 2 mal Poseidon Teller bestellt, bestehend aus Gyros, das wie Restefleisch aussah, ein Lammspieß, der war ok, eine Hackfleisch Zigarre (keine Ahnung was das darstellen sollte) und einigen anderen lieblos hingeschmissenen Fleischobjekten. Dazu Patates (die auf der Karte als Backkartoffel deklariert werden) mit Salat (dem jegliches Griechenlandfeeling fehlte. Keine Einzige Olive, Feta, oder Pepperoni in Sicht, nicht mal ein Spritzer Olivenöl wurde ihm gegönnt).
Die frittierten Sardellen als Hauptgang anzubieten ist grenzwertig. Aber wem es reicht von 10 kleinen angelkötergroßen Fische satt zu werden, für den ist es wohl ok.
Vom Stil her ähnlich waren Akropolis Teller und ein weiteres Fischgericht. Genauso lieblos, genauso übersichtlich von der Menge her, genauso unbefriedigend.
Wir haben schon bei sehr vielen Griechen in vielen Städten gegessen.
Für ein Vorort-Restaurant mag das Akropolis in Erbenheim bescheidenen Ansprüchen genügen. Im Vergleich zu preisähnlichen Griechen in der Stadt, oder z.b. in Biebrich, fällt das Akropolis hochkant durch.
Geschmäcker sind verschieden, aber Qualität und Menge des Essens sind sehr wohl messbar.
Wer für dasselbe Geld besseres Fleisch und eine ordentlichere Menge Essen im Bauch haben möchte, sollte paar km weiter in die Stadt, oder nach Biebrich fahren. Dort bekommt man zum Abschied statt einer garstigen Bemerkung auch einen Ouzo eingeschenkt. read more