Unser Besuch bei 100/200
Im großen und ganzen (nur das Essen) durchschnittlich. Nicht jeder Gang war gut. Kompetente Sommeliere, gute Weine, die aber sehr sparsam eingeschenkt werden. Von der Jakobsmuschel hat man nur ein dünnes Scheibchen bekommen.
Schade.
Ich vermute, dass, da das Restaurant frisch mit einem Stern gekrönt war, die Crew noch ziemlich euphorietrunken und nicht kritikfàhig ist. Das Restaurant sollte man in "Mucksch" umbenennen.
Schlechte und sehr laute Musik!
Von so viel salzigem Essen hab ich jetzt Durst .
Wasser Das Restaurant ist überinszeniert. Der Koch belehrt, erzieht den Gast , der vor ihm stehen muss , er erfährt, welche Gedanken sich der Meister gemacht hat. Das alles ist sehr verkopft, es wird erklärt, doziert, erläutert. Selbstironie, Dialog, Leichtigkeit sind Fehlanzeige. Das "100/200" nimmt sich sehr sehr ernst.
Wie erfrischend wäre es gewesen, wenn nicht wir eine Audienz bei Imbusch bekommen hätten, sondern er an unseren Tisch gekommen wäre. Wir nicht nur gelernt hätten, sondern miteinander gesprochen. Wir nicht nur verstanden hätten, was er tut, sondern gespürt hätten, mit welcher Leidenschaft er das tut. Mehr Bauch, weniger Kopf. Mehr Lust, weniger Ernst. Mehr Liebe, weniger Inszenierung.
Im Mittelpunkt des opulenten Schauspiels stehen der Koch und sein Herd, nicht etwa der Gast und das Menue. Das ER dort die pompöse Ouvertüre abgegeben hat, war nur noch enttäuschen.
Es wird nicht mein Lieblingsladen
Nicht zu empfehlen. Es war leider enttäuschend. read more